Viele Beschäftigte im Oberland arbeiten zum Niedriglohn

Viele Beschäftigte im Oberland arbeiten zum Niedriglohn
© IG Bau
Montag, 05 Oktober 2020

40 Stunden Arbeit pro Woche und trotzdem bleibt der Geldbeutel relativ leer. Insgesamt rund 19.100 Menschen in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg und Weilheim-Schongau erzielen trotz voller Stundenzahl ein Einkommen unterhalb der Niedriglohnschwelle von derzeit 2.350 Euro brutto im Monat. Besonders betroffen sind dabei die Bereiche Landwirtschaft, Gebäudereinigung und Floristik. Das schreibt die IG Bau in einer Mitteilung. Grund dafür sei auch die schwindende Tarifbindung. Die Gewerkschaft ruft deshalb die Unternehmen im Oberland dazu auf, sich zu Mitbestimmung und Tarifautonomie zu bekennen, denn je mehr Firmen aus den Tarifverträgen aussteigen, desto schlechtere Karten haben die Beschäftigten.

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