Kramertunnel bei Garmisch-Partenkirchen: Urteil für Bund Naturschutz "großer Teilerfolg"
Seit Jahren währt ein Streit um den Bau des Kramertunnels bei Garmisch-Partenkirchen. Vor Gericht hatte der Bund Naturschutz einen Erfolg erzielt – das Urteil im Streit um trockene Moore am Tunnel sei ein großer Teilerfolg, heißt es jetzt vom BN.
Der Verband hoffe nun auf die Kooperation mit den Behörden. Man erwäge aber auch, die Gerichtsentscheidung noch einmal überprüfen zu lassen. Zum Hintergrund: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte den Freistaat verpflichtet, großflächig trockengefallene Moore sanieren zu lassen, die durch den Bau des Tunnels zu wenig Grundwasser behielten. Die Umweltschäden seien erst während des Baus entstanden, heißt es vom Gericht.
Eine bestimme Sanierungsmaßnahme, wie vom BN angestrebt, muss das zuständige Staatliche Bauamt Weilheim aber nicht umsetzen. Das Bauamt muss aber ein Sanierungskonzept erstellen. Und: Das Gericht ließ keine Revision zu.