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News für den 21. Mai 2026

Konkurrenz für München: Berlin macht Weg für Olympia frei

Weitere Konkurrenz für die Münchner Olympiabewerbung: Auch Berlin will die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausrichten. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sich jetzt für die Einreichung des Olympiakonzepts der Hauptstadt ausgesprochen. In der Plenarsitzung stimmte heute eine Mehrheit der Fraktionen einem entsprechenden Antrag zu. Neben München und Berlin geht auch das Rhein-Ruhr-Gebiet ins nationale Rennen. Mit Hamburg könnte ein weiterer Bewerber dazukommen – dort steht am 31. Mai das Referendum an. Der Deutsche Olympische Sportbund will im September entscheiden, mit wem er sich beim IOC bewirbt. 

Betroffene Orte: München, Berlin
Themen: Sport, Olympische Spiele

Polizeieinsatz: Jugendliche hantieren mit Softairwaffe am Skaterplatz

Zwei 13-Jährige haben in Weilheim mit einer Softairwaffe hantiert und einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei schossen die Jugendlichen gestern Abend auf einem Skaterplatz mehrfach auf Bäume und Wände. Verletzt wurde niemand, auch Schaden entstand nicht. Die erlaubnispflichtige Waffe war eigentlich verschlossen zuhause aufbewahrt worden. Wie einer der Jugendlichen trotzdem daran kam, ist noch unklar. Die Polizei stellte die Waffe sicher und übergab die beiden Kinder ihren Eltern. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Weilheim, Polizei

Unfall mit Rettungswagen in Weilheim: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

Bei einem Unfall mit einem Rettungswagen sind in Weilheim drei Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der RTW gestern Vormittag mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz. Ein 82-jähriger Autofahrer übersah das Einsatzfahrzeug an einer Kreuzung und stieß mit ihm zusammen. Auch eine Straßenlaterne und ein geparktes Auto wurden beschädigt. Im Rettungswagen befand sich kein Patient. Der Schaden liegt bei rund 100.000 Euro. Der Unfallbereich war etwa eine Stunde voll gesperrt.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Weilheim, Verkehr, Unfall

Pöcking: DLRG warnt zum Start der Badesaison vor unterschätzten Gefahren

Sommerwetter zum Start der Pfingstferien: Viele Menschen zieht es jetzt wieder an die Seen im Oberland. Doch zum Beginn der Badesaison lauern dort Gefahren, die schnell unterschätzt werden — vom kalten Wasser über SUP-Unfälle bis hin zu riskantem Verhalten. Worauf Badegäste jetzt achten sollten, welchen Risiken Stand-up-Paddler ausgesetzt sind und wie sicheres Verhalten am See aussieht, darüber sprechen wir mit Jürgen Römmler von der DLRG Pöcking-Starnberg.

Was sind aus Sicht der DLRG die größten Gefahren, wenn die Badesaison an den Seen beginnt?

Jürgen Römmler, 2. stellv. Vorsitzender DLRG Pöcking-Starnberg:

„Die Außentemperaturen liegen teilweise schon bei 25 Grad und darüber, während die Wassertemperaturen noch sehr kalt sind, so zwischen 10 und 15 Grad. Wenn man dann ins Wasser geht, kann das zu Kreislaufversagen führen und letztendlich besteht auch die Gefahr des Ertrinkens“.

Worauf sollten Badegäste also achten?

Jürgen Römmler, 2. stellv. Vorsitzender DLRG Pöcking-Starnberg:

„Immer langsam erst mal ins Wasser reingehen, den Körper an die Wassertemperatur gewöhnen, weil das für den Körper natürlich sehr belastend ist, wenn da so ein großer Temperaturunterschied ist. Also nicht einfach irgendwo vom Steg ins Wasser springen, weil das im schlimmsten Fall tödlich enden kann“.

Wie gefährdet sind beispielsweise SUP-Fahrer, wenn das Wasser noch kalt ist?

Jürgen Römmler, 2. stellv. Vorsitzender DLRG Pöcking-Starnberg:

„So ein SUP-Board ist natürlich sehr wackelig. Man ist dann auch leicht bekleidet, teilweise weil es die Außentemperatur tatsächlich hergibt. Aber wenn man ins eiskalte Wasser fällt, hilft es auch nichts, wenn man ein sehr guter Schwimmer ist. Wenn der Kreislauf dann einfach nicht mitspielt, kommt es zu Problemen“.

Im letzten Jahr sind auffallend viele junge Menschen und Kinder bei Badeunfällen verunglückt. Woran liegt das?

Jürgen Römmler, 2. stellv. Vorsitzender DLRG Pöcking-Starnberg:

„Dass natürlich auch speziell das jüngere Klientel von Ertrinkungsunfällen betroffen ist, liegt einfach daran, dass junge Leute eher mal risikofreudiger sind. Dann möchten natürlich auch mal Alkohol oder Drogen eine Rolle spielen, wo man sich dann mehr zutraut vielleicht. Bei Kindern ist es nochmal anders. Da kann es einfach sein, dass tatsächlich in den letzten Jahren die Kinder das Schwimmen nicht mehr richtig gelernt haben.Das stellen wir tatsächlich auch fest. Immer mehr Bäder schließen. Die Schulen haben es nicht mehr als Regelunterricht, weil die Kinder früher einfach automatisch das Schwimmen schon gelernt haben und die Grundlagen, wie man sich am Wasser verhält. Das wirkt sich natürlich auch aus“.

Das Eibsee-Drama vom vergangenen Jahr ist vielen noch präsent. Wäre eine Schwimmwestenpflicht, etwa beim Tretbootfahren, sinnvoll?

Jürgen Römmler, 2. stellv. Vorsitzender DLRG Pöcking-Starnberg:

„Da appellieren wir tatsächlich eher an den gesunden Menschenverstand. Speziell jetzt auf dem SUP oder grundsätzlich wäre es nicht schlecht, eine Schwimmweste zu tragen, speziell bei Kindern natürlich. Was wir allerdings sehr unterstützen würden, wäre, wenn an Leihbooten zumindest Rettungsmittel vorhanden wären“.

Was rät die DLRG allen Badegästen zum Saisonstart?

Jürgen Römmler, 2. stellv. Vorsitzender DLRG Pöcking-Starnberg:

„Am besten ist natürlich, wenn man nicht alleine irgendwo ins Wasser geht, besonders wenn man weitere Strecken schwimmt. Es ist auch hilfreich, Schwimmhilfen dabei zu haben, falls man wirklich einen Krampf bekommt. Zudem sollte man eine Schwimmboje mitführen, da sie die Sichtbarkeit wesentlich erhöht und man nicht in Gefahr läuft, von einem Boot überfahren zu werden“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Pöcking, Landsberg am Lech, Weilheim i. OB, Bad Tölz
Themen: Freizeit, Natur, Starnberger See

Fußball: Neuer zurück im DFB-Team – diese 26 Spieler fahren zur WM

Deutschlands Rekordtorwart Manuel Neuer kehrt zwei Jahre nach seinem Rücktritt zur Fußball-Weltmeisterschaft in die deutsche Nationalmannschaft zurück. Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt bei dem am 11. Juni beginnenden Turnier in den USA, Kanada und Mexiko auf den inzwischen 40 Jahre alten Kapitän des FC Bayern München. Der bislang als Nummer eins vorgesehene Hoffenheimer Oliver Baumann (35) wird kurz vor dem Start der Vorbereitung auf die WM-Endrunde zurückgestuft.

Bei der Nominierung des Kaders auf dem DFB-Campus in Frankfurt wurde zudem klar, dass der Kölner Angreifer Said El Mala entgegen vorheriger Medienberichte doch nicht zum Kreis der 26 WM-Spieler gehört. Auch Matthias Ginter vom SC Freiburg bekam keine Einladung von Nagelsmann. 

Angeführt wird das Aufgebot von Kapitän Joshua Kimmich. Seine Stellvertreter Kai Havertz und Antonio Rüdiger sind nach langen Verletzungen rechtzeitig wieder in WM-Verfassung, wie auch der Dortmunder Felix Nmecha. Jüngster Akteur im Aufgebot ist Bayern-Teenager Lennart Karl mit 18 Jahren und der Erfahrung von zwei Länderspielen.

Themen: Fußball

In Hamburg gestohlenes Auto taucht in Polling auf

Ein VW Touareg mit Hamburger Kennzeichen galt als gestohlen. Jetzt ist er im Bereich Polling bei uns im Oberland sichergestellt worden. Die Polizei hat mitgeteilt, dass sie das Fahrzeug in dieser Woche bei einer Streifenfahrt entdeckt habe. Beim Abgleich mit dem polizeilichen Datenbestand kam heraus, dass das Landeskriminalamt Hamburg danach fahndete. Der Wagen im Wert von rund 50.000 Euro wurde beschlagnahmt. Genutzt wurde er von einer 56-Jährigen, die sich jetzt wegen Autodiebstahls verantworten muss.

Schloss Linderhof: Lastendrohne bringt historische Terrakottakübel zurück auf die Balustraden

Die historischen Terrakottakübel sind zurück auf den Balustraden im Schlosspark Linderhof. Erstmals ist das jetzt per Lastendrohne passiert. Die historischen 29 Kübel wiegen je bis zu 80 Kilogramm.

In der Vergangenheit wurde für diese Arbeit viel Zeit und Personal benötigt. Durch die Lastendrohne konnte jetzt daran gespart werden. Außerdem ermöglicht sie eine präzisere und effizientere Platzierung der schweren Kübel an den exponierten Stellen der Balustrade. Nach der erfolgreichen Premiere soll die Drohne im Herbst zum Abbau der Kübel erneut eingesetzt werden.

Betroffene Orte: Ettal

IG BAU: Bauarbeiter aus dem Oberland erhalten mehr Geld

Mehr Geld gibt’s  für Bauarbeiter aus dem Oberland. Beim Blick auf die aktuelle Lohnabrechnung dürfte das schon auffallen. Denn der Tariflohn für Fachkräfte ist im April um knapp 1 Euro pro Stunde gestiegen, teilt die Gewerkschaft IG BAU mit.  Das ist ein Plus von 3,9 Prozent. Vollzeitangestellte aus der Branche dürfen sich über knapp 168 Euro mehr im Geldbeutel pro Monat freuen. Im Oberland betrifft das über 6.000 Angestellte.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Stadt Weilheim warnt vor "Goldafterraupe"

Die Stadt Weilheim warnt vor der sogenannten „Goldafterraupe“. Im Bereich Dietlhofer Seeweg und an der Raistinger Straße sind laut einer Mitteilung mehrere Bäume davon befallen.

„Die ausgewachsenen Goldafterraupen sind 3 bis 4,5 Zentimeter lang und graubraun gefärbt. Der gesamte Körper der Raupe ist mit rötlich-braunen, in Büscheln stehenden Härchen bedeckt. Der Kontakt mit den Härchen der Raupe kann zu Hautreizungen und Hautausschlag führen, in Ausnahmefällen zu Atembeschwerden.“, warnt die Stadt.

Die Bevölkerung soll die Bereiche an den markierten Bäumen meiden. Seitens der Stadt ist vorsorglich in ausreichendem Abstand zum jeweiligen Baum ein Warnhinweis angebracht worden. Die befallenen Bäume sollen in der nächsten Woche durch eine Fachfirma von dem Schädling befreit werden.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB

Seniorin aus Starnberg fällt auf Schockanruf herein - Mutmaßliche Täter gefasst

Münzen und Bargeld im Wert von etwa 10.000 Euro haben Betrüger Anfang der Woche von einer Starnberger Seniorin erbeutet. Zwei Tatverdächtige sind jetzt festgenommen worden.

Nach Angaben der Polizei wurden die beiden bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Grenzübergang Griesen durch die Bundespolizei angetroffen. Sie sollen am Montag das 86-jährige Opfer angerufen haben. Am Hörer gaukelten die Männer der Seniorin demnach vor, dass sie mit einem angeblichen Mitarbeiter eines Universitätsklinikums sprechen würde, der ihr mitteilte, dass ihre Nichte an Krebs erkrankt wäre und zur Heilung ein teures Medikament benötigen würde. 

Aktuell versuchen Trickbetrüger auch im Landkreis Weilheim-Schongau, mit Schockanrufen an das Geld von Senioren zu kommen. Die Polizei warnt vor solchen Anrufen. 

Betroffene Orte: Starnberg, Griesen

Demo auf der Brennerautobahn: Massives Verkehrschaos am 30. Mai erwartet - worauf wir uns einstellen müssen

Am Brenner droht Ende Mai ein massives Verkehrschaos. Wegen einer Demo wird die Brennerautobahn am 30. Mai für mehrere Stunden komplett gesperrt – mitten in den Pfingstferien. Auch Ausweichrouten dürften kaum Entlastung bringen. Und schon Ende Juni steht die nächste Sperre an: Dann ist der Fernpass wegen einer weiteren Demo zeitweise dicht. Was das für den Verkehr im Oberland bedeutet und worauf ihr euch auf der Fahrt in den Süden einstellen müsst, erfahrt ihr im Gespräch mit Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern.

Welche Ausweichrouten und Umfahrungen kommen für Urlauber infrage?

Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern:

„Für Reisende, die in Richtung Süden unterwegs sind, also zum Beispiel nach Italien oder Südtirol fahren wollen, kann man leider keine Umfahrung oder Ausweichroute empfehlen, die man an diesem Tag nutzen kann. Das liegt zum einen daran, dass auch die Brenner-Bundesstraße gesperrt wird, weil sie eben nur für Ziel- und Quellverkehr direkt freigehalten wird. Die möglichen Umfahrungen, wie zum Beispiel der Reschenpass, das Timmelsjoch oder vielleicht auch die Felbertauernstraße, sind kleine Passstraßen, die sofort verstopft sind, sobald ein paar Fahrzeuge mehr unterwegs sind. Auch an diesem Tag sind sie sowieso mit viel Verkehr belegt, und deswegen kann man nicht empfehlen, hier zu umfahren“.

Wie sieht es mit großräumigen Umfahrungsmöglichkeiten aus?

Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern:

„Eine andere Möglichkeit könnte noch die Tauernroute sein, aber die wird auch, nachdem wir hier mitten in den Pfingstferien sind, sehr stark belastet sein. Dann ist natürlich auch die Strecke je nach Ziel in Italien wesentlich länger, und von daher ist auch eine Umfahrung über die Tauernstrecke oder auch über die Schweiz, die Gotthardroute, kaum zu empfehlen“.

Was sollten Reisende konkret tun, wenn sie am 30. Mai eigentlich über den Brenner fahren wollten?

Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern:

„Der beste Tipp, den man geben kann, ist, sofern das noch irgendwie möglich ist, den 30. Mai als Reisetag zu meiden. Wer also noch einen Tag vorher oder nachher Richtung Süden fahren kann, sollte versuchen, das zu tun, muss aber auch hier damit rechnen, dass man ein höheres Reiseaufkommen hat als normal und sollte auf jeden Fall genügend Geduld mit ins Gepäck einpacken, um gut im Urlaub anzukommen“.

Nach dem Brenner wird es am 27. Juni auch am Fernpass zu einer Demo kommen: mit welchen Auswirkungen rechnen Sie dort?

Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern:

„Da wird von 10 bis 12 Uhr eine Vollsperrung des Fernpasses aktiv sein, und auch hier muss man damit rechnen, dass es sehr viel Rückstau gibt und man sehr lange im Stau steht. Wer also auch hier am 27. Juni den Bereich großräumig umfahren kann, sollte das tun oder eben diese Zeit meiden. Also dann vielleicht ganz früh oder ganz spät fahren, aber man muss auch damit rechnen, dass sich der Stau, der sich dann sicher bilden wird, relativ langsam nur auflöst“.

Welche Auswirkungen hat die Demo auf die Ausweichroute Mittenwald–Seefeld–Zirler Berg?

Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern:

„Wer hier unterwegs ist, muss am 27. Juni auf jeden Fall auch mit Mehrverkehr rechnen. Das kann sich dann schon durch Garmisch-Partenkirchen ziehen, aber spätestens bei Seefeld-Zirlberg wird es zu Staus kommen“.
 

Weilheimer Stadtrat berät über Fördermittel für Hallenbad-Sanierung

Das Weilheimer Hallenbad ist über 50 Jahre alt und muss dringend saniert werden. Nun will sich die Stadt gemeinsam mit dem Landkreis um Fördermittel für die Sanierung bewerben. Darüber berät der Stadtrat heute Abend in seiner Sitzung. Hintergrund ist ein neuer Förderaufruf des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Doch die Zeit drängt: Bis Mitte Juni müssen erste Unterlagen beim Bund eingereicht werden. Es geht um Zuschüsse von bis zu 45 Prozent. Nach aktueller Schätzung kostet die Sanierung rund 20 Millionen Euro.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB

Nachwuchsmusiker aus dem Oberland treten beim Bundesfinale von "Jugend musiziert" an

Ein Instrument zu spielen, ist für viele Kinder und Jugendliche ein Hobby. Einige sind damit aber richtig erfolgreich: Mehr als 1.000 Nachwuchsmusiker messen sich ab heute in München beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Unter ihnen sind auch zahlreiche Talente aus dem Oberland – unter anderem aus Feldafing, Weilheim, Bad Tölz und Landsberg. Das Finale des renommierten Wettbewerbs läuft bis Dienstag. In dieser Zeit bewertet eine Jury die Auftritte der jungen Musikerinnen und Musiker und vergibt Punkte.

Betroffene Orte: München, Feldafing, Weilheim i. OB, Bad Tölz, Landsberg am Lech

Weniger Pendlerverkehr im Oberland? Pharmakonzern Roche startet eine "Mitfahrplattform" für Fahrgemeinschaften

Eine mögliche Entlastung für das Oberland. Die Münchner Verkehrsgesellschaft startet gemeinsam mit einem europäischen Mobilitätsunternehmen und dem Pharmariesen Roche in Penzberg eine Mitfahrplattform, über die digital Fahrgemeinschaften gebildet werden können.

Ziel ist es dadurch den Pendlerverkehr aus München zu uns ins Oberland zu reduzieren. Mit einer entsprechenden App können sich die derzeit etwa 7.900 Mitarbeiter von Roche ab sofort vernetzen und ihre Wege zur Arbeit gemeinsam organisieren. Die App steht auch allen etwa 1.000 Beschäftigten von externen Partnerfirmen am Standort zur Verfügung. Das Projekt wird zunächst als zwölfmonatiger Test ausgelegt.

Betroffene Orte: Penzberg

Eishockey-WM: Deutschland verliert nach Penaltyschießen gegen die USA

Wieder eine Niederlage – dafür aber der erste Punkt für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in der Schweiz. Das vierte Vorrundenspiel ging gegen den Titelverteidiger USA mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren. Damit holte die DEB-Auswahl immerhin ihren ersten Punkt und hat weiter Chancen auf das Viertelfinale.

Wahl zur Bayerischen Bierkönigin: Setzt sich Katharina Kastenmüller aus Dietramszell im Finale durch?

Wird Katharina Kastenmüller aus Dietramszell die neue Bayerische Bierkönigin? Auf dem Weg zur Krone muss die 33-Jährige nur noch die letzte Etappe meistern. Das große Finale heute Abend in München. Gemeinsam mit drei weiteren Kandidatinnen muss sie ihr Fachwissen unter Beweis stellen und sich Jury und Publikum präsentieren. Sollte Katharina Kastenmüller die Krone gewinnen, darf sie ein Jahr lang das bayerische Bier national und international repräsentieren.

Betroffene Orte: München, Dietramszell

Ergebnisse der Vogelzählaktion "Stunde der Gartenvögel" sind da - Diese Vögel wurden im Oberland am häufigsten gesichtet

Der Spatz bleibt der häufigste Vogel in den Gärten im Oberland. Das zeigen die Ergebnisse der Vogelzählaktion „Stunde der Gartenvögel“. Insgesamt war die Zahl der Haussperlinge jedoch rückläufig. Ebenfalls aufs Podest geschafft haben es Star und Amsel. Die Amsel wurde in rund 90 Prozent aller Gärten gesichtet und gemeldet. An der Mitmachaktion Anfang Mai haben sich im Oberland mehr als 800 Menschen beteiligt und dabei fast 14.000 Vögel gezählt.

 

Polizeigroßeinsatz in Murnau: Täter weiter auf der Flucht - Laut Polizei besteht keine Gefahr für die Bevölkerung

+++ Update – 21.05.2026 – 05:10 Uhr +++

Die Polizei bestätigte auf Radio Oberland Nachfrage, dass der Täter noch immer flüchtig sei. Die Beamten betonten aber auch, dass zum jetzigen Zeitpunkt von keiner Gefahr für die Bevölkerung auszugehen sei. 

+++ Update – 20.05.2026 – 18:45 Uhr +++

Wie die Polizei mitgeteilt hat, läuft die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter weiterhin. Es habe noch keine Festnahme gegeben. Der Warnhinweis der Polizei gilt nach wie vor. Der Tatort in Hechendorf ist weiträumig abgesperrt. 

+++ Ursprüngliche Meldung – 20.05.2026 – 17:30 Uhr +++ 

In Murnau läuft aktuell ein Großeinsatz der Polizei. Die Beamten suchen nach einem mutmaßlich bewaffneten Räuber. Der Mann soll in einem Wohnhaus in der Straße "Am Oberfeld" einen Bewohner mit einer Schusswaffe bedroht, geschlagen und schwer verletzt haben. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit Wertgegenständen. Die Polizei warnt ausdrücklich: Der Mann könnte bewaffnet sein und sich noch in Murnau oder Umgebung aufhalten. Wer eine verdächtige Person sieht, soll sie nicht ansprechen, sondern sofort den Notruf 110 wählen. 

Täterbeschreibung der Polizei: 

Der Mann wird als etwa 1 Meter 70 groß und 30 bis 40 Jahre alt beschrieben. Er hat dunkle Haare und trug ein grau-blaues Shirt, eine dunkle enge Hose, eine kurze dunkle Jacke und weiße Turnschuhe. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Polizei, Delikt, Raub