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News für den 19. Februar 2026

Wintereinbruch führt zu Chaos auf den Straßen im Oberland

Es schneit und schneit im Oberland und das führt aktuell zu großen Problemen auf den Straßen. Überall im Oberland kommt es durch die weißen Massen zu Einschränkungen. Unter anderem zwischen Rott und Wessobrunn ist nach mehreren Unfällen die Straße komplett gesperrt. An vielen Stellen im Oberland gibt es zudem Einschränkungen wegen liegengebliebener LKW. Garnichts mehr geht auf der Planseestraße Richtung Reutte. Wie das Staatliche Bauamt Weilheim mitgeteilt hat, ist die Strecke ab dem Hotel Ammerwald wegen Lawinengefahr gesperrt.

Themen: Oberland, Verkehr, Wetter, Schnee

Wegen mutmaßlichem Angriff im Kurpark Garmisch-Partenkirchen - 55-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten

Vorsätzliche Körperverletzung und Bedrohung – Unter anderem deswegen findet sich ein 55-Jähriger heute auf der Anklagebank des Landgerichts München wieder. Er soll im Oktober 2024 einen Sicherheitsbeamten im Kurpark in Garmisch-Partenkirchen angegriffen haben. Dieser hatte den Angeklagten dabei beobachtet, wie er Laub anzünden wollte. Darauf angesprochen soll der 55-Jährige zunächst versucht haben zu fliehen. Als ihm das nicht gelang, schlug er wohl zu. Im Anschluss konnte der Wachmann den Angeklagten zu Boden bringen und fixieren. Dabei soll ihn der Angeklagte bedroht und versucht haben mit einem Feuerzeug anzuzünden. Ein Urteil wird bereits Anfang nächster Woche erwartet.    

Themen: Gericht, Landgericht, Delikt, Bedrohung, Körperverletzung

Nach Unfall-Schock in Starnberg - Stadt trauert und kündigt Überprüfung der Verkehrssicherheit an

Starnberg steht nach dem tödlichen Unfall am Faschingsdienstag weiter unter Schock. Ein Kind kam ums Leben, die Anteilnahme in der Stadt ist groß. In einer Stellungnahme spricht der Bürgermeister den Eltern, Angehörigen und allen Betroffenen ihr Mitgefühl aus. Auch Mitschüler, Freunde und Einsatzkräfte seien von dem Ereignis tief getroffen. Gleichzeitig kündigt die Stadt an, gemeinsam mit dem Landratsamt die Verkehrssicherheit am Tutzinger-Hof-Platz zu überprüfen. Ziel ist es zu klären, welche Maßnahmen künftig helfen können, solche Unglücke zu verhindern.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg, Verkehr, Unfall

Werdenfesler Alpen: Neuschnee bringt große Lawinengefahr

Die Lawinengefahr in den Alpen bleibt angespannt und könnte sich weiter verschärfen. Der Lawinenwarndienst Bayern erwartet in den Werdenfelser Alpen im Laufe des Tages eine große Lawinengefahr und damit Warnstufe 4. Hauptproblem ist der Triebschnee. In den betroffenen Gebieten werden bis heute Abend teilweise weitere 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee erwartet. Lawinen können derzeit sehr leicht ausgelöst werden, spontane Abgänge sind möglich, so die Experten. Auch in Tirol ist die Lawinengefahr derzeit groß. Gestern wurden dort mehr als 30 Lawinen an einem Tag gezählt.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Natur, Lawinengefahr, Werdenfelser Land

Raisting: Vermisster Jugendlicher löst große Suchaktion aus

Ein vermisster 17-Jähriger hat im Raum Raisting einen größeren Sucheinsatz ausgelöst. Der Jugendliche aus Sachsen-Anhalt war im Rahmen eines Jugendhilfe-Reiseprojekts mit einem Betreuer unterwegs und sollte in einem Zelt übernachten. Am Mittwochmorgen war sein Schlafplatz leer - daraufhin starteten Feuerwehr, Wasserwacht und Polizei eine große Suche. Gegen Mittag kam die Entwarnung: Der 17-Jährige war ohne Fahrkarte in einem ICE nach Nürnberg unterwegs und dort aufgefallen. Der Grund für sein Verschwinden war wohl ein Streit. 

Betroffene Orte: Raisting
Themen: Raisting, Polizei, Vermisster

Zug-Chaos Richtung Allgäu: Worauf ihr euch im Raum Landsberg einstellen müsst

Schon seit einigen Tagen sind Züge zwischen München und Buchloe langsamer unterwegs als sonst. Bald können an einer Stelle gar keine Züge mehr fahren.

Wegen des Einbaus von vier neuen Weichen müssen Fahrgäste der Bahn auf der Strecke zwischen München und Allgäu in den kommenden Tagen auf Busse umsteigen. Am Bahnhof Geltendorf könnten wegen der Arbeiten zwischen 23. Februar und 4. März keine Züge rollen, teilte die Bahn mit.

Für den Weichenwechsel müsse zudem die Oberleitung auf der Strecke bis Kaufering abgeschaltet werden – dort können also nur Dieselzüge fahren. Worauf sich Fahrgäste einstellen müssen:

RB74 (München – Buchloe) und RE70 (München – Kempten – Lindau)

Die Regionalbahnen der Linie RB74 entfallen zwischen München und Geltendorf, die Züge der Linie RE70 entfallen zwischen Fürstenfeldbruck und Geltendorf. Reisende können auf Expressbusse als Ersatzverkehr mit rund 30 Minuten Fahrt ohne Halt zwischen Geltendorf und Fürstenfeldbruck nutzen. Zwischen Fürstenfeldbruck und München können Fahrgäste auch auf die S-Bahn-Linie S4 oder die zweistündlich fahrende RE70 nutzen. Die Ankünfte und Abfahrten der Busse in Geltendorf sind laut Bahn auf die Züge abgestimmt.

RE72 und RE96 (München – Memmingen – Lindau)

Die von Arverio betriebenen Regionalzüge fallen zwischen Buchloe und München aus. Bahnangaben zufolge plant das Unternehmen, Expressbusse als Ersatz ohne Halt zwischen München Hbf und Buchloe anzubieten. Weitere Ersatzbusse sollen demnach zwischen München-Pasing und Geltendorf fahren und dort den Anschluss an Züge nach Buchloe herstellen. 

RB68 (München – Kaufbeuren – Füssen)

Auch für die Bayerische Regiobahn (BRB) ist auf der Linie RB 68 aus dem Allgäu kommend in Geltendorf Schluss. Fahrgäste müssen hier in die Ersatzbusse nach Fürstenfeldbruck umsteigen. Zwischen Geltendorf und Buchloe will die BRB zusätzliche Pendelzüge mit Halt in Kaufering rollen lassen, um zwischen 5.30 Uhr und 22.30 Uhr Verbindungen im Stundentakt anbieten zu können.

RB67 (Augsburg – Schongau)

Auch wer mit der RB 67 zwischen Augsburg und Schongau unterwegs ist, muss zwischen Geltendorf und Schondorf auf Ersatzbusse umsteigen – am 28. Februar und 1. März auch zwischen Geltendorf und Walleshausen.

Münchner S-Bahn S4 (Geltendorf – Ebersberg)

Die S4 fährt aus München nur bis Grafrath und wendet dort. Wer nach Geltendorf weiterfahren möchte, muss auf Busse umsteigen. Diese sollen laut Bahn dem S-Bahn-Takt entsprechend alle 20 bis 40 Minuten fahren. Für die Strecke brauchen sie aber ein gutes Stück länger als die S-Bahnen – laut Bahn rund 25 Minuten. Die Ankünfte und Abfahrten sollen in Grafrath aber auf die S-Bahnen abgestimmt werden.

Vor der Abfahrt noch mal kurz Verbindung prüfen

Wegen der kurzfristig geänderten Fahrpläne tauchen die Änderungen laut Bahn bislang nicht bei allen Regionalzuglinien in der Online-Auskunft auf. Reisende sollten daher, die Abfahrten ihrer Züge sicherheitshalber noch einmal kurz vor der Fahrt zum Beispiel im DB Navigator prüfen und bei Arverio oder der Bayerischen Regiobahn im Internet nachschauen.

Was die Bauarbeiten bringen sollen

Schon seit dem 7. Februar sind Züge auf der Strecke zwischen München und Buchloe in einigen Abschnitten deutlich langsamer unterwegs als üblich, weil die Schienen und Weichen in die Jahre gekommen sind. Wenn die neuen Weichen in Geltendorf eingebaut sind, soll zumindest dort die sogenannte Langsamfahrstelle wegfallen. Züge dürfen an diesem Abschnitt aktuell nur mit Tempo 20 über die Gleise schleichen. Nach den Arbeiten soll dort wieder die reguläre Geschwindigkeit möglich sein, teilte die Bahn mit.

An anderen Stellen kann es dagegen durchaus noch weiter gemächlicher zugehen. Die Maßnahme sei «ein erster wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Betriebs», teilte die Bahn mit. Aktuell plane die Infrastrukturtochter der Bahn aber, auch die anderen Langsamfahrstellen auf der Strecke im Laufe des Jahres zu beseitigen. 

Betroffene Orte: Geltendorf
Themen: Geltendorf, LK Landsberg am Lech, Verkehr, Bahn

Tag 13 bei Olympia: Skibergsteigen feiert Premiere mit Oberland-Beteiligung

Skibergsteigen

Historische Premiere heute bei Olympia. Die Sportart „Skibergsteigen“, auch „SkiMo“ genannt, feiert ihr olympisches Debüt. Beim Sprint-Rennen sind auch zwei Olympioniken aus dem Oberland am Start: Tatjana Paller aus Lenggries und der Starnberger Finn Hösch. Die Sprint-Finalläufe finden heute Mittag statt, am Wochenende folgen die Mixed-Rennen. Skibergsteigen ist die Wettkampfform des Skitourengehens. Die Athleten müssen einen Parcours mit Skiern zunächst bergauf laufen, ein Teilstück zu Fuß zurücklegen und am Schluss auf den Skiern wieder abfahren.

Ski Freestyle

Am Abend geht Olympia auch für Freeskierin Sabrina Cakmakli aus Oberammergau los. Im Livigno Snow Park startet die Qualifikation der Frauen in der Halfpipe. Ab 19:30 Uhr kämpft Cakmakli um ein Finalticket. Die 31-Jährige ist bereits zum vierten Mal bei Olympischen Winterspielen dabei.

Betroffene Orte: Starnberg, Oberammergau, Lenggries
Themen: Sport, Olympische Spiele, Wintersport

Neues Ranking: Campingplatz am Pilsensee schafft es in die Top Ten in Deutschland

Campingfans haben entschieden: Der Campingplatz am Pilsensee im Fünf-Seen-Land gehört zu den schönsten in Deutschland. Das zeigt ein neues bundesweites Ranking einer Online-Plattform. Der Platz bei Seefeld hat es in die Top Ten geschafft und landet auf Rang zehn. Im Vorjahr war er noch auf Platz 132 zu finden. Der Campingplatz punktet laut Nutzerbewertungen mit seiner Lage direkt am Wasser und dem Blick auf die Alpen.

Betroffene Orte: Seefeld

Tierischer Familienzuwachs: Hellabrunn freut sich über Schimpansen-Baby

Der Münchner Tierpark Hellabrunn darf sich schon wieder über Nachwuchs freuen. Im Urwaldhaus ist zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder ein Schimpansenbaby geboren. Schimpansin Zenta brachte das gesunde Jungtier bereits am vergangenen Wochenende zur Welt, heisst es jetzt in einer Mitteilung des Tierparks. Besucher können das Affenbaby auch schon sehen: eng an seine Mama gekuschelt. Ob es ein Männchen oder Weibchen ist, steht noch nicht fest. Erst Anfang Februar kam in Hellabrunn ein seltenes Mishmi-Takin zur Welt.

Betroffene Orte: München
Themen: Natur

Nach Unfalltod in Starnberg: Geplante Demo sorgt für politische Debatte

Der Unfalltod eines 8-jährigen Jungen wird in Starnberg zum Politikum. Das „Bündnis Mitte“ hat für morgen zu einer Demo für mehr Verkehrssicherheit aufgerufen. Das sorgt bei anderen Parteien in der Stadt für scharfe Kritik. Sie werfen dem Bündnis vor, aus den tragischen Ereignissen politisches Kapital zu schlagen. Mehrere Parteien hatten ihren Wahlkampf zuletzt unterbrochen. Die Unfallkommission will die gefährliche Kreuzung erneut untersuchen. Am Dienstag war der 8-Jährige beim Tutzinger-Hof-Platz von einem Kipplaster überrollt worden. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg, Politik, Demonstration, Verkehr, Bundesstrasse, B2

B2: Reschstraße in Murnau ab Freitag halbseitig gesperrt - was ihr dazu wissen müsst

Das wird eine Belastungsprobe für Anwohner und Pendler in Murnau. Ab morgen kommt es auf einer wichtigen Verkehrsachse zu wochenlangen Behinderungen. Die Reschstraße auf der B2 ist in Fahrtrichtung Weilheim bis voraussichtlich Mitte April gesperrt. Autofahrer müssen weiträumig über Ohlstadt und Sindelsdorf umfahren. Wer in Richtung Garmisch-Partenkirchen fährt, kommt einspurig an der Baustelle vorbei. Sophie Klagsbrun, Sprecherin des Marktes, appelliert daher an alle Autofahrer.

„Plant für eure Wege auf jeden Fall mehr Zeit ein und lasst das Auto innerhalb Murnaus stehen, wenn es geht. Auch wenn es nicht immer leicht fällt, Geduld und Nerven bewahren. Wir wissen, wie viele Menschen das in ihrem Alltag betrifft, aber es ist eine überschaubare Zeit“.

Und wie kommen Anwohner in nächster Zeit beispielsweise zu den Supermärkten im Kemmelpark?

„Den Kemmelpark kann man weiterhin gut erreichen. Wenn man vom Murnauer Süden zu Aldi und Edeka möchte, dann erreicht man die Weilheimer Straße über den Obermarkt und die Weindorfer Straße“.

Grund für die Einschränkungen sind Bauarbeiten für eine neue Abbiegespur. An der Reschstraße entstehen rund 100 neue Wohnungen und eine Tiefgarage. 

Umleitungen im Überblick 

  • B2-Verkehr Richtung Weilheim: weiträumige Umfahrung über Ohlstadt und Sindelsdorf 
  • Linien- und Schulbusverkehr Richtung Weilheim: Umleitung über Schwaigangerstraße – Schloßbergstraße – Viehmarktplatz – Sollerstraße 
Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Verkehr, Bundesstrasse, B2, Sperrung, Baustelle

Weilheim: Fackeldosen lösen größeren Feuerwehreinsatz aus

Ein vermeintlicher Balkonbrand hat in Weilheim Dutzende Feuerwehrkräfte auf den Plan gerufen. Besorgte Anwohner alarmierten gestern Abend den Notruf, weil sie ein orange-rotes Leuchten und sichtbare Flammen gesehen hatten. Vor Ort konnte die Feuerwehr schnell Entwarnung geben. Auslöser waren drei unbeaufsichtigte Fackeldosen auf dem Balkon. Eine Gefahr bestand nicht. Der 47-jährige Bewohner hat den Einsatz laut Polizei fast verpasst. Er saß mit Kopfhörern in einem angrenzenden Zimmer und hörte Musik. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Feuerwehr, Weilheim