Sven Hannawald äußert sich zum Skispringen der Frauen in Garmisch-Partenkirchen
Die Skispringerinnen feiern in diesem Winter eine besondere Premiere an zwei von vier Orten der Vierschanzentournee. Der frühere Weltklasse-Skispringer Sven Hannawald will aber nicht von einer halben Tournee sprechen. Ich spreche von einem Springen in Garmisch. Das Thema Tournee nehme ich noch nicht in den Mund, sagte Hannawald der Deutschen Presse Agentur. Wenn es eine Frauen-Tournee gibt, dann ist es die Originale. Die fängt in Oberstdorf an und hört in Bischofshofen auf, sagt er weiter. Hannawald ist der bis dato letzte deutsche Tourneesieger, der das Event mit den traditionellen Austragungsorten Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen 2002 gewonnen hat.
Die Skispringerinnen hoffen seit Jahren auf eine Vierschanzentournee. Bislang verhindern organisatorische Probleme aber eine Ausrichtung. Erstmals treten die Springerinnen in diesem Jahr am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen und an Neujahr in Oberstdorf zu Wettbewerben an. Die Veranstaltung läuft unter dem Namen “Two Nights Tour“.