Schockanrufe im Oberland - Erneut Raum Starnberg im Fokus
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14.07.2025
Bereits vergangene Woche ist es im Raum Starnberg vermehrt zu Schockanrufen gekommen. Und es hört einfach nicht auf. Jetzt warnt die Polizei wieder davor. Aktuell erneut vor allem in und um Starnberg. Diesmal gehen die Betrüger etwas anders vor. Sie behaupten, dass es in der Nähe einen Einbruch gegeben hätte. Und weil angeblich auch Name und Adresse der angerufenen Person auf einem Zettel der Einbrecher gefunden wurde, solle sicherheitshalber sämtlicher Schmuck und Bargeld an die vermeintliche Polizei übergeben werden. Bislang ist den Beamten nicht bekannt, dass ein solcher Schockanruf erfolgreich war.
Damit das so bleibt, teilt die Polizei Verhaltenstipps mit uns:
- Lasst euch nicht unter Druck setzen und legt im Zweifel einfach auf.
- Sprecht immer mit nahestehenden Personen oder Familienangehörigen über ungewöhnliche Telefonanrufe.
- Geht nicht ans Telefon, wenn die Nummer unterdrückt oder euch nicht bekannt ist. Lasst den Anrufenden auf Ihren Anrufbeantworter sprechen und vergewissert euch im Zweifel über den Notruf 110 in Ruhe, ob es mit dem Anruf seine Richtigkeit haben kann.
- Macht keine Angaben über finanzielle Verhältnisse am Telefon.
- Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden euch niemals telefonisch um die Aushändigung von Bargeldbeträgen oder Wertsachen bitten.
- Die Übergabe eines Vermögensbetrages oder einer angeblichen „Kaution“ schützt keinesfalls vor Strafverfolgung, noch ist eine ärztliche Behandlung von einer vorherigen Geldzahlung abhängig.
- Übergebt grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellt auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Lasst grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
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