Landsberg am Lech: Kreistag spricht sich gegen geplante Gasbohrungen und - förderungen aus
Der Kreistag von Landsberg am Lech hat sich in seiner gestrigen Sitzung mit 58,5 Prozent der Stimmen gegen die im Landkreis geplanten Gasbohrungen und -förderungen ausgesprochen.
Der getroffene Beschluss sieht vor keine eigenen Grundstücke für die Suche nach oder Ausbeutung von Gasvorkommen zur Verfügung zu stellen. Das Gremium führte unter anderem mögliche Risiken für Grundwasser, Klimaschutz, Landwirtschaft und Tourismus als Gründe an und sprach sich sowohl gegen das bereits laufende Gasprojekt in Reichling als auch gegen geplante weitere Bohrungen in der Ammersee-Region aus.
Stefan Krug, Leiter des Greenpeace-Landesbüros Bayern, begrüßt den Beschluss: “Der Kreistag hat mit seinem Beschluss klargemacht: Die Menschen im Landkreis wollen keine Gasbohrungen und keine Förderung fossiler Energien im Landkreis Landsberg am Lech. Das ist ein klares Votum gegen die rückwärtsgewandte Politik von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und ein kraftvolles Signal für mehr Klima- und Umweltschutz.“