Kommunalwahlen im Oberland - erste Wahlbenachrichtigungen verschickt: was ihr wissen müsst
Am 8. März stehen die bayerischen Kommunalwahlen an. Ab heute werden die ersten Wahlbenachrichtigungen versandt – das bedeutet: In Kürze dürften sie überall im Oberland ins Haus flattern. Alles, was ihr schon jetzt zur Wahl wissen müsst:
Wann wird gewählt?
Wahltag ist Sonntag, der 8. März 2026. Die Wahllokale sind – wie üblich – von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wie bei allen Wahlen gilt: Schon in den Wochen vorher ist Briefwahl möglich – für viele Menschen ist das längst zur Regel geworden.
Ab heute dürfen die Wahlbenachrichtigungen verschickt werden. Wichtig: Briefwahlunterlagen werden nicht automatisch mitgeliefert - die müssen bei der jeweiligen Gemeinde beantragt werden. Auf der Wahlbenachrichtigung wird es den dafür nötigen Vordruck geben. Bis man wählen darf, dauert es aber noch: Die Briefwahlunterlagen werden frühestens ab dem 16. Februar erstellt.
Wer und was wird gewählt?
Neben Landräten und Bürgermeistern, werden die Mitglieder der Gemeinderäte, Stadträte und Kreistage gewählt. In Summe sind laut Innenministerium in ganz Bayern 39.500 Mandate zu vergeben. Die Zahl der zu wählenden Sitze richtet sich jeweils nach der Einwohnerzahl.
Die Wahl erfolgt aufgrund von Wahlvorschlägen der politischen Parteien und von Wählergruppen. Man kann sich also nicht selbst zur Wahl stellen, sondern muss von einer Partei oder – auch nur losen – Wählergruppe nominiert werden.
Wer darf wählen?
Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen, und auch die Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens zwei Monaten in der jeweiligen Kommune ihren Lebensschwerpunkt haben. Es dürfen also mehr Menschen wählen als bei Landtagswahlen oder Bundestagswahlen. Aber: Es sind weniger als vor sechs Jahren. 2020 waren 10,27 Millionen Menschen stimmberechtigt gewesen, dieses Jahr sind es 10,05 Millionen – also rund 220.000 weniger. Zwar blieb die Bevölkerungszahl Bayerns in der Altersgruppe ab 18 Jahren seit 2020 nahezu konstant. Allerdings sank laut Statistischem Landesamt die Zahl der Deutschen und ebenfalls stimmberechtigten EU-Ausländer – während die Zahl der Nicht-EU-Ausländer über 18 gestiegen sei.