Angespannte Lawinenlage: Experten warnen Wintersportler - welche Zeichen auf Gefahr hinweisen

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20.02.2026

Im Oberland ist die Lawinengefahr gerade richtig hoch. In den Werdenfelser Alpen gilt die zweithöchste Lawinenwarnstufe. In den Ammergauer Alpen ist die Gefahr mit Stufe drei auch ziemlich hoch. Experten raten dringend davon ab, abseits der Pisten unterwegs zu sein. Das Problem ist vor allem der frische Schnee. Schneebretter können sich alleine oder auch durch einzelne Wintersportler lösen. Wer beim Gehen Risse im Schnee sieht oder auch die typischen Wumm-Geräusche hört, so ein knallen und ächzen in der Schneedecke, der sollte sofort umdrehen. Das sind Warnzeichen für Lawinen.

Wer am Wochenende dennoch in die Berge will, sollte vorher unbedingt den Lagebericht prüfen. Aber das allein reicht nicht, sagt Thomas Feistl von der Lawinenwarnzentrale Bayern. 

„Verlasst euch nicht nur auf die Gefahrenstufe, das ist nur eine Zahl und eine regionale Einschätzung. Wenn ihr euch an einem Hang nicht sicher seid, könnt ihr immer umdrehen. Und hinterfragt das, was ihr im Lagebericht lest, das ist eine Prognose. Verlasst euch auch auf das, was ihr draußen seht.“

Wichtig ist auch: Steiles Gelände meiden und nur mit LVS Gerät, Sonde und Schaufel losziehen.

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Natur Lawine Lawinengefahr Werdenfelser Land
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