Mehrere Menschen in Eibsee eingebrochen - Luftkissenboot kommt bei Rettung zum Einsatz
Vor fast genau einem Jahr sind 16 Personen in den damals gefrorenen Eibsee eingebrochen. Am letzten Wochenende kamen die Erinnerungen an das Unglück wieder hoch.
Rettungskräfte mussten am Samstag an den Eibsee ausrücken, weil drei Menschen ins Eis eingebrochen waren. Die Wasserwacht konnte alle Verunglückten retten. Im Einsatz waren auch ein Luftkissenfahrzeug und ein Hubschrauber. Laut Polizei blieben alle Beteiligten unverletzt, weil die Personen im flachen Gewässer eingebrochen waren. Die Beamten raten davon ab, den See zu betreten. Das sei aktuell lebensgefährlich.
Das eingesetzte Luftkissenboot, ist erst wenige Tage vor dem Vorfall Lokalpolitikern vorgestellt worden und zwar als neues Rettungsmittel für die Eisrettung am Eibsee. Die Wasserwacht Grainau hatte zusammen mit Experten des BRK Kreisverbandes nach Lösungen gesucht, wie bei einem Unglück dieser Art künftig noch schneller und besser geholfen werden könne.
Für einen Testzeitraum wird jetzt ein Luftkissenboot der Wasserwacht Rosenheim ausprobiert. Das erste Fazit fällt positiv aus: Einige Tests fehlen noch. Wenn auch diese erfreulich verlaufen und die Leitung der Landeswasserwacht zustimmt, könnte in den kommenden Jahren ein vergleichbares Boot am Eibsee für mehr Sicherheit im Winter sorgen.