Schwarzbauten in Wolfratshausen: Gericht könnte letzte Entscheidung fällen

Lesedauer < 1 Minute
12.03.2026

Es könnte der vielleicht letzte Showdown um die Schwarzbauten am Isarspitz in Wolfratshausen sein. Die Eigentümerin versucht mit allen Mitteln, den Abriss ihrer Einfamilienhäuser zu verhindern. Dazu findet am Verwaltungsgericht München heute (10:45 Uhr) nochmal eine Verhandlung statt. Sie möchte ihre Häuser auf den genehmigten Zustand von 2014 zurückbauen oder sie sollen als Asylunterkunft genutzt werden. Doch sowohl das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen als auch die Stadt lehnen das ab. Denn die damaligen Baugenehmigungen sind inzwischen erloschen, sagt Wolfratshausens Bürgermeister Klaus Heilinglechner: 

„Es gibt definitiv keine Baugenehmigung mehr, weil die Baugenehmigung ja nur eine Gültigkeit von vier Jahren hat. Damals hat man nicht so gebaut. Die Baugenehmigung ist abgelaufen und somit bringt auch dieses Rückbauen wahrscheinlich nichts. Es muss natürlich jetzt das Gericht entscheiden“.

Der Rechtsstreit tobt seit Jahren. Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hatte eine nachträgliche Baugenehmigung verweigert und den Abriss angeordnet. Mehrere Klagen dagegen wurden bereits abgewiesen. Am 30. April endet die Frist des Landratsamtes, bis dahin müssen die umstrittenen Schwarzbauten abgerissen werden.

Orte
Wolfratshausen
Themen
Institution Gericht Wolfratshausen
Teilen
Weitere Artikel
Kommende Veranstaltungen