Grenzbilanz der Bundespolizei: Migration sinkt, Gewalt steigt
Lesedauer < 1 Minute
13.03.2026
Die Grenzübergänge bei Mittenwald und Griesen sind bei Schleusern beliebte Routen, um Menschen illegal nach Deutschland zu bringen. Im vergangenen Jahr sind die unerlaubten Einreisen jedoch deutlich zurückgegangen – von rund 3.300 auf etwa 2.300 Fälle im Grenzgebiet zwischen Zugspitze und Chiemsee. Das zeigt die Jahresbilanz der Bundespolizei Rosenheim. Demnach ist die irreguläre Migration um rund 30 Prozent gesunken. Gleichzeitig wurden mehr mutmaßliche Schleuser gefasst. Deutlich zugenommen haben außerdem Gewalt- und Drogendelikte. Besonders an Bahnhöfen registrierten die Beamten mehr Körperverletzungen und Angriffe auf Einsatzkräfte.
Weitere Artikel
Kommende Veranstaltungen