Freiwilliger Moorbodenschutz als attraktives Geschäftsmodell –1,75 Milliarden Euro Fördermittel bis Ende 2029
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21.04.2026
Die Bundesregierung will den Schutz von Moorböden deutlich ausbauen – und setzt dabei auf freiwillige Anreize für Land- und Forstwirte. Grundlage ist die neue Palu-Förderrichtlinie, die unter Beteiligung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat entwickelt wurde. Bis Ende 2029 stehen insgesamt 1,75 Milliarden Euro bereit. Ziel ist die Wiedervernässung von Moorflächen, die als wichtige CO₂-Speicher gelten. Gleichzeitig sollen neue Geschäftsmodelle entstehen – etwa durch den Anbau von Schilf, Wasserbüffelhaltung oder Moor-Photovoltaik. Klimaschutz solle sich so auch wirtschaftlich lohnen.
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