Neue Saison - alte Problematik: Wasserwacht Starnberg kämpft schon zum Saisonstart mit Falschparkern
Die Wasserwacht Starnberg ist am Wochenende in die neue Wachsaison gestartet. Insgesamt ist der Auftakt relativ ruhig verlaufen, bilanziert Olli Jauch von der Wasserwacht Starnberg.
„Das ist aber jetzt nichts Ungewöhnliches - Mitte Mai zum Saisonstart. Wir haben die Zeit genutzt, um die Station auf Vordermann zu bringen, haben aufgeräumt. Vor der Station von der Kiesbank etwas den Kies weggeschaufelt, den es da immer wieder anschwemmt. Den Steg etwas Instand gesetzt. Also alles in allem ein ruhiger Start in die Saison.“
Trotzdem sind die Rettungskräfte mit einer altbekannte Problematik konfrontiert worden – gleich am ersten Wachwochenende: „Falschparker, die Rettungswege blockieren – trotz Halteverbot“.
„Jetzt in dem Fall gestern, war der Parkplatz eigentlich ziemlich leer noch, also noch ziemlich aufnahmefähig. Da sieht man einfach die Bequemlichkeit der Leute, wenn es drum geht, Sachen ins Auto zu bringen, anstatt 30 Meter mehr zu laufen, meint man, man steht ja nur kurz da und stellt sich dann mal in den Rettungsweg.“
Was dabei vergessen wird, die Schranke an der Zufahrt zur Station der Wasserwacht Starnberg schwenkt nach außen. Wenn da einer direkt davor steht, geht sie nicht mehr auf und behindert im Notfall die Rettungskräfte
„Also das ist so ein bisschen ein Vorgeschmack, was uns die Saison über wieder erwarten könnte. Wobei wir schon davon ausgehen, dass sowohl die kommunale Verkehrsüberwachung in der Stadt Starnberg als auch die Polizei sich das intensiv anschauen und da entsprechend konsequent ahnden.“
Das Parkverbot gelte aus gutem Grund – auch bei leerem Parkplatz. Deshalb der Appell der Wasserwacht Starnberg:
„Bitte parkt nicht im Rettungsweg und achtet auf die Beschilderung“.
Im letzten Jahr waren Rettungswege immer wieder wegen Falschparkern blockiert – im Notfall können deshalb entscheidende Sekunden verloren gehen.