Landkreis Starnberg: Invasive Quagga Muschel - Behörden setzen auf Aufklärung und weisen auf "KLAR-Regeln" hin
Mit dem Start der Wassersportsaison steigt in den Seen im Oberland die Gefahr einer weiteren Ausbreitung der Quaggamuschel. Das Risiko sei im Sommer besonders hoch, sagte ein Experte der TU München gegenüber Radio Oberland.
Nachgewiesen wurde die invasive Art bereits im Starnberger See und im Ammersee. Im Pilsensee und Wörthsee wurde sie laut Landratsamt bislang nicht festgestellt. Die winzigen Larven können an SUP-Boards oder Booten haften. Um Wassersportler zu sensibilisieren, warnen die Behörden jetzt mit Hinweisschildern an den Seen. Badegäste und Wassersportler sollen die sogenannten KLAR-Regeln beachten: Ausrüstung kontrollieren, Restwasser leeren, gründlich abspülen und mindestens fünf Tage trocknen lassen.
Sascha Scharpff von der Unteren Naturschutzbehörde erklärt, was die Muschel so gefährlich macht:
„Zunächst dreht sie das Ökosystem eines Sees total auf links. Zweitens zerschneidet sie unsere Füße, wenn wir barfuß in den See wollen. Und drittens: das wars dann für alle Hobby-Angler mit den Fischen aus dem Wasser holen“.