Unterschätzte Mai-Sonne - Apotheker warnt vor Gefahren und gibt Tipps für den richtigen Sonnenschutz

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28.05.2026

Das Oberland befindet sich aktuell in der ersten längeren Hitzephase in diesem Frühsommer. Entsprechend hoch ist vor allem jetzt die Gefahr, die von der Sonne ausgeht. Wer keinen Sonnenschutz aufträgt, hat hinterher schnell einen Sonnenbrand, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, erklärt Apotheker Sebastian Guggemoos aus Garmisch-Partenkirchen. Das ginge jetzt besonders schnell, weil unsere Haut nach dem Winter noch nicht an die Sonne gewöhnt ist. Guggemoos hat fünf Tipps für den richtigen Sonnenschutz - schon jetzt im Mai - für uns.


Fünf Tipps für den richtigen Sonnenschutz im Mai

1.     Gewöhnt eure Haut langsam an die Sonne, denn auch im Frühjahr ist die UV-Belastung bereits hoch.

2.     Verwendet eine Kopfbedeckung und denkt auch an eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen

3.     Tragt auf alle unbedeckten Körperstellen wie Nase, Ohren, Lippen und Wangen großzügig Sonnenschutzmittel auf. Wichtig ist außerdem das Sonnenschutzmittel etwa 20 bis 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien aufzutragen.

4.     Verwendet einen zum Hauttyp passenden Lichtschutzfaktor und regelmäßig cremen – besonders nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen.

5.     Denkt daran: Auch im Schatten erreicht bis zu 50 Prozent der UV-Strahlung die Haut. Sonnenschutz ist daher auch dort notwendig.

Was wir außerdem beachten sollten:

Spezielle Sonnencreme für Kinder
„Kinderhaut ist dünner, durchlässiger und empfindlicher, deshalb sollten Eltern für ihre Kinder spezielle Sonnenschutzmittel verwenden. Geeignet sind vor allem Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die auf Duftstoffe möglichst verzichten. Zusätzlich sollten Kinder in der Sonne immer eine Kopfbedeckung und schützende Kleidung tragen.“

Medikamente und Sonne – hier ist besondere Vorsicht geboten
Einige Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlicher. Medikamente gegen Bluthochdruck, Antibiotika oder Psychopharmaka beispielsweise können die Sonnenempfindlichkeit erhöhen. Auch bei einigen frei verkäuflichen Arzneimitteln ist die Wirkung mit der Sonne nicht zu unterschätzen. Wer Medikamente einnimmt, sollte sich also unbedingt in der Apotheke vor Ort zum Sonnenschutz individuell beraten lassen.“

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