Steigende Zahl an Waldbränden - Starnberger Landtagsabgeordente fordert Spezialeinheit der Feuerwehr
Die Temperaturen im Oberland steigen in den kommen Tagen stellenweise auf über 30 Grad und dadurch gleichzeitig auch wieder die Waldbrandgefahr. Die klettert in Teilen des Oberlands am Wochenende bis auf Stufe vier von fünf. Um auf die steigende Zahl von Waldbränden zu reagieren, braucht es eine Waldbrand Spezialeinheit für die bayerische Feuerwehr, fordert die Starnberger Landtagsabgeordnete Christiane Feichtmeier. Mit spezieller Technik und von strategischen Stützpunkten an besonders gefährdeten Standorten soll die „Bavarian Wildfire Taskforce“ schnell bei Waldbränden ausrücken. Dabei soll die örtlichen Feuerwehren lediglich unterstützen, sagt Feichtmeier.
„Diese Einheit soll auf keinen Fall die örtlichen Feuerwehren ersetzen. Ganz im Gegenteil, sie soll sie entlasten, unterstützen und bei Großlagen stärken. Denn unsere kommunalen Feuerwehren bleiben das Rückgrat des Brand und Katastrophenschutzes. Aber sie brauchen bei immer komplexeren Wandbrandlagen eine operative Speerspitze an ihrer Seite.“
Dafür brauche die Einheit unter anderem ein KI-gestütztes Frühwarnsystem oder auch moderne Drohen mit Wärmebildtechnik, Gas-Sensorik und Echtzeit-Übertragung, so Feichtmeier.