Sommerhitze im Oberland: Malteser geben wichtige Tipps

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19.06.2026

Die Hitze ist da – und am Wochenende soll es im Oberland noch heißer werden. Davor warnt der Deutsche Wetterdienst. Vor allem für ältere Menschen, Kinder und Kranke kann die Hitzewelle zur Belastung werden. Hilfsorganisationen wie die Malteser geben deshalb Tipps zum richtigen Umgang mit der Sommerhitze: viel trinken, am besten Wasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsäfte. Außerdem empfiehlt sich leichte Kost mit viel Obst und Gemüse. Die Wohnung tagsüber abdunkeln und morgens sowie abends gut lüften. Wer draußen Sport treiben will, sollte die Mittagshitze meiden. 

 

Die Tipps der Malteser im Überblick:

1. Viel trinken – aber richtig:
Trinken Sie regelmäßig, auch wenn Sie keinen Durst verspüren. Ideal sind Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte. Vermeiden Sie Alkohol und koffeinhaltige Getränke.

2. Leichte Kost bevorzugen:
Essen Sie mehrere kleine, leichte Mahlzeiten am Tag. Obst und Gemüse mit hohem Wassergehalt wie Melonen, Gurken oder Tomaten sind besonders empfehlenswert.

3. Wohnung kühl halten:
Lüften Sie in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Tagsüber sollten Fenster und Rollläden geschlossen bleiben, um die Hitze draußen zu halten.

4. Aktivitäten anpassen:
Verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Vermeiden Sie Anstrengungen in der Mittagshitze. Achten Sie bei Kindern auf regelmäßige Pausen im Schatten und darauf, dass sie niemals unbeaufsichtigt in aufgeheizten Räumen oder Fahrzeugen bleiben. Menschen mit Behinderung und ältere Menschen benötigen bei hohen Temperaturen oft besondere Unterstützung im Alltag.

5. Auf Warnzeichen achten:
Achten Sie auf Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Verwirrtheit – dies können Anzeichen für einen Hitzschlag oder eine Dehydrierung sein. Suchen Sie im Zweifel ärztliche Hilfe und rufen den ärztlichen Bereitschaftdienst 116117 oder im akuten Notfall die 112.

6. Nachbarn und Angehörige unterstützen:
Schauen Sie besonders auf ältere oder alleinlebende Menschen, Kinder und Menschen mit Behinderung in Ihrem Umfeld. Ein kurzer Anruf, ein Besuch oder praktische Hilfe – etwa beim Einkaufen, Trinken bereitstellen oder beim Abdunkeln der Wohnung – kann im Ernstfall entscheidend sein.

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Themen
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