Trockenheit schadet der Stromproduktion im Oberland
Die Trockenheit der vergangenen Monate wirkt sich auf die Stromproduktion im Oberland aus. Mehrere Energieunternehmen verzeichnen bei ihren Wasserkraftwerken Einbußen.
Besonders betroffen ist das Isarkraftwerk der Stadtwerke Bad Tölz. Wegen der reduzierten Wasserabgabe aus dem Sylvensteinspeicher, hat sich die Stromgewinnung dort seit Oktober 2025 fast halbiert, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Statt rund 1,8 Megawattstunden pro Stunde werden derzeit nur noch etwa 0,9 Megawattstunden erzeugt. Auch Uniper produziert in seinen Laufwasserkraftwerken in Isar und Lech weniger Strom als üblich. Bei den Speicherkraftwerken, etwa am Walchensee, sei die Lage dagegen weniger kritisch. Dort reichten die Wasserstände weiterhin aus, um Strom gezielt in Zeiten hoher Nachfrage zu erzeugen.