Trotz Hitze in die Berge - Bergsportexperte Stefan Winter vom DAV äußert sich

Lesedauer 1 Minute
26.06.2026

Die Hitze im Oberland hält an. Mit einer Erfrischung ist laut Deutschem Wetterdienst erst ab Montag zu rechnen. Für alle, die es am Wochenende trotz Temperaturen um die 40 Grad Marke in die Berge statt an die Seen im Oberland zieht, hat Stefan Winter vom Deutschen Alpenverein einen Tipp:

„Sehr früh starten, also zum Beispiel schon um 7:00 spätestens 08:00 Uhr losgehen, die Tour an einem Wasserlauf planen, an einem schönen Gebirgsbach oder einfach an einem See einkehren. So kann man auch zum Beispiel in Gumpen springen und sich einfach erfrischen und abkühlen.“

Ganz ungefährlich sind Ausflüge in die Berge bei den Bedingungen nicht, mahnt Winter:

„Wer jetzt Sport im Gebirge macht, der schwitzt viel mehr wie bei kühlen Temperaturen und verliert dadurch sehr viel Wasser. Im schlimmsten Fall dehydriert man so stark, dass man in eine körperliche Erschöpfung gerät und die kann in einen Kreislaufkollaps oder auch in einer Ohnmacht münden.“

Dann sollten wir schnell in den Schatten, ein kühles Getränk trinken und vor allem nicht mehr körperlich aktiv sein, rät der Experte. Außerdem warnt er vor der Entstehung von Hitzegewittern. Deshalb sollten wir vor einer Tour unbedingt den Wetterbericht checken:

„Hitzegewitter werden durch den Wetterbericht relativ gut vorhergesagt. Das heißt, man kann sich darauf einstellen und sollte danach seine Tourenplanung ausrichten und dann zum Beispiel spätnachmittags schon längst wieder unten sein und im Biergarten sitzen.“

Falls wir doch in ein Gewitter kommen, sollten wir exponierte Stellen schnellstmöglich verlassen und am besten in einer Hütte Schutz suchen, rät Winter.

 

Orte
Garmisch-Partenkirchen Weilheim i. OB Schongau Starnberg Landsberg am Lech Bad Tölz Wolfratshausen
Teilen
Weitere Artikel
Kommende Veranstaltungen