Hitzewochenende im Oberland fordert Wasserwachten – Rettungswege wieder im Fokus

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29.06.2026

Das Hitzewochenende hat die Wasserwachten im Oberland stark gefordert. Vom Starnberger See bis zum Eibsee waren die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Allein die Wasserwacht Grainau musste am Samstagnachmittag 16-mal ausrücken – so oft wie noch nie während eines Wachdienstes. Meist ging es um hitzebedingte Einsätze.

Besonders angespannt war die Lage auch rund um die Badeseen. Am Eibsee gab es lange Staus, am Südufer des Walchensees musste eine Zufahrtsstraße wegen Überfüllung gesperrt werden. Auch am Starnberger See war die Situation auf Straßen und Parkplätzen teilweise chaotisch. Stellenweise sei es so schlimm gewesen wie noch nie, sagt Oliver Jauch von der Wasserwacht Starnberg.

„Am Samstagnachmittag muss es wohl absolut chaotisch gewesen sein. Also da verbessert sich gar nichts. Die Verwarnungen werden wohl mit eingepreist. 55 Euro – wenn einer das ausgeben will zum Parken, schreckt ihn das offensichtlich nicht ab.“

Jauch fordert deshalb dringend Verbesserungen. Wichtig sei vor allem, dass Rettungswege freibleiben. Im Notfall zählt jede Sekunde. 

Tragisch endete bereits am Freitag ein Einsatz am Starnberger See: Ein junger Mann war von einem Boot ins Wasser gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Nach mehreren Stunden konnte er nur noch tot geborgen werden. 

Bild © instagram.com/wasserwachtgrainau/
Orte
Grainau Starnberg Kochel a. See
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