Nach Bespitzelung der Sekretärin - Ehemaliger Reichlinger Bürgermeister zu Geldstrafe verurteilt
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04.08.2026
90 Tagessätze zu je 80 Euro – das Amtsgericht Landsberg hat den ehemaligen Reichlinger Bürgermeister Johannes Hintersberger zu einer Geldstrafe von insgesamt 7.200 Euro verurteilt und blieb damit knapp unter der Grenze, nach der man als vorbestraft gilt. Hintersberger hatte knapp ein Jahr lang das Vorzimmer seines Bürgermeisterbüros per Kamera überwacht. Dabei wurden auch Gespräche seiner Sekretärin und weiterer Personen ohne deren Wissen aufgezeichnet. Zusätzlich zur Geldstrafe hat sich der ehemalige Rathauschef zudem verpflichtet seiner früheren Mitarbeiterin 10.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen. Vor dem Amtsgericht ging es heute nur noch um das Strafmaß, der Schuldspruch war bereits davor rechtskräftig.
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