Bozner Markt 2026: So fällt in Mittenwald das erste Fazit nach der Veranstaltung aus
Neun Tage Mittelalter, Zehntausende Gäste und ein volles Ortszentrum: Der Bozner Markt 2026 in Mittenwald ist am Sonntag zu Ende gegangen. Die Marktgemeinde zieht nun eine erste positive Bilanz. Die endgültigen Besucherzahlen liegen zwar noch nicht vor, laut Bürgermeister Enrico Corongiu bewegt sich das Interesse aber mindestens auf dem Niveau von 2017.
Nach dem Ende des Historienspiels fällt sein erstes Gesamtfazit so aus:
„Grundsätzlich war es eine schöne, eine erfolgreiche Woche im Sinne von dem, dass das Konzept in Gänze aufgegangen ist. Also die kritischen Punkte, die wir hatten, gerade was das Thema Sicherheit angeht und natürlich auch von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Bozner Markt. Also in Gänze kann man da schon sagen, dass das eine sehr schöne und erfolgreiche Woche war.“
Der Bozner Markt findet normalerweise alle fünf Jahre statt. Wegen Corona lagen diesmal allerdings neun Jahre zwischen den Veranstaltungen. Diese lange Pause war laut Corongiu während der Festtage deutlich zu spüren:
„Man hat dann doch gemerkt, dass jetzt neun Jahre kein Bozner Markt mehr war. Es waren schon alle irgendwo heiß und jetzt richtig froh, wo es losgegangen war. Und vor allem, dass es auch wirklich gut abgelaufen ist und wir jetzt eine Bilanz haben, wo wirklich ein friedlicher und gut gelaunter, gut besuchter Bozner Markt dann schon zu verzeichnen war.“
Auch das Wetter spielte bei der neuntägigen Veranstaltung eine wichtige Rolle. Zwar gab es zwischendurch Regen, insgesamt waren die Bedingungen aus Sicht des Bürgermeisters aber günstig:
„Auch wenn es mal geregnet hat, wir hatten nie kalte Temperaturen. Das heißt, man konnte sich selbst nach dem Regen wieder gut aufhalten. Ich glaube, das hat eine ganz große Rolle gespielt. Sicherlich hat es uns mal abends reingeregnet. Das ist dann immer ein bisschen schwieriger, aber das war jetzt wirklich ein Abend. Aber wir haben es, denke ich, jetzt so am Freitag, Samstag, Sonntag hat man wirklich wieder viel, viel Glück mit dem Wetter. Da haben wir wieder vieles weggemacht.“
Ein weiterer wichtiger Punkt für die Veranstalter war der Umgang mit den vielen Besuchern und dem Verkehr im Ort. Corongiu zieht auch hier eine positive Bilanz:
„Da kann man jetzt wirklich abschließend sagen, es hat gut funktioniert. Das Parkplatzkonzept und Verkehrskonzept hat hingehauen. Viele Zufahrtsstraßen waren als Rettungswege gekennzeichnet, mussten deshalb dann auch im Halteverbot versehen werden. Von dem her, denke ich, war auch der Verkehrsfluss gegeben, ohne große Staubildungen, trotz der Hauptverkehrsstraße durch den Ort durch.“