Bilderbuchstart für die Wiesn: Knapp eine Million Besucher am ersten Wochenende
Das Münchner Oktoberfest ist ohne große Zwischenfälle und mit vielen Besuchern ins erste Wochenende gestartet. Knapp eine Million Menschen kamen auf die Theresienwiese. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause eröffnete die Wiesn am Samstag mit seiner ersten Anzapfung. Dafür brauchte er zwei Schläge. Am Sonntag musste er dann etwas kürzertreten: Wegen Kreislaufproblemen sagte er einen weiteren Wiesn-Termin ab.
Polizei zieht ruhige Bilanz
Auch die Einsatzkräfte zeigten sich zufrieden. Die Polizei sprach von einem vergleichsweise ruhigen Auftakt. Bis Sonntagnachmittag wurden 55 Straftaten registriert. Auch die Bundespolizei meldete einen weitgehend friedlichen ersten Wiesntag. Rund um Hauptbahnhof und Hackerbrücke ging es vor allem um Streitschlichtungen, Hilfeleistungen und einzelne Körperverletzungen. Taschendiebfahnder waren ebenfalls unterwegs und nahmen mehrere Verdächtige fest.
Schreckmoment im Fahrgeschäft
Für Aufsehen sorgte am Samstagabend ein Fahrgeschäft. Einige Besucher hingen dort mehrere Minuten kopfüber fest. Verletzt wurde niemand. Ursache war laut Betreiber ein defekter Sensor. Das Bauteil wurde ausgetauscht, anschließend wurde das Fahrgeschäft erneut geprüft.
Trachten und Schützen aus dem Oberland dabei
Ein Höhepunkt am Sonntag war der große Trachten- und Schützenzug durch München. Mehr als 8.000 Teilnehmer aus ganz Europa zogen zur Theresienwiese. Mit dabei waren auch Trachten- und Schützengruppen aus dem Oberland.
Unterm Strich sprechen Festleitung, Polizei und Rettungskräfte von einem gelungenen ersten Wiesn-Wochenende.