SPD-Anfrage: Behörden hatten schon vor der Gewalttat in Schongau Hinweise auf den Jugendlichen
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25.09.2026
Rund zwei Monate nach der Gewalttat am Welfen-Gymnasium in Schongau gibt es neue Erkenntnisse. Eine Anfrage der SPD-Abgeordneten Christiane Feichtmeier zeigt: Polizei und Staatsanwaltschaft hatten schon Monate vor dem Angriff konkrete Hinweise auf den Jugendlichen. Bei einer Hausdurchsuchung fanden Ermittler unter anderem Messer, eine Sturmhaube und eine Schutzweste. Trotzdem wurde der 16-Jährige nicht als Risikoperson eingestuft. Feichtmeier fordert Aufklärung. Das Innenministerium verteidigt das Vorgehen: Für eine Einstufung habe es damals nicht genügend konkrete Hinweise auf eine bevorstehende schwere Gewalttat gegeben. Der Fall soll nun im Innenausschuss des Landtags aufgearbeitet werden.
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