Rekord-Wiesn: Stadt München zieht Bilanz
Das 191. Oktoberfest in München ist Geschichte – die Stadt zieht Bilanz: Rund 7,4 Millionen Menschen waren heuer auf der Wiesn, so viele wie noch nie und trotzdem gab es keine Überfüllungslage.
Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Sicherheitsbilanz. Bei besonders großem Andrang wurden einzelne Eingänge vorübergehend geschlossen und Besucher umgeleitet. Dafür kamen unter anderem eine neue Sicherheitszentrale, zusätzliche Kameras und sogenannte Crowd-Spotting-Technik zum Einsatz. Polizei und Aicher Ambulanz melden allerdings leicht gestiegene Einsatzzahlen.
Überschattet wurde das Fest von mehreren Unglücksfällen: Ein Mitarbeiter einer Schiffsschaukel wurde am letzten Wiesn-Tag lebensgefährlich verletzt, ein Sicherheitsmann an einem Freefall-Tower starb nach einem Arbeitsunfall.
Kurios: Rund 4.000 Fundsachen wurden registriert. Zu den interessantesten Fundstücken gehören: eine 1,80 Meter große Figur eines Imbissstands, eine Knirschschiene, ein Gebiss und ein Akkordeon.
Trotz der rund 7,4 Millionen Menschen, die das Oktoberfest besucht haben: Einen echten Wiesn-Hit konnte die Stadt München nicht ausmachen. Besonders beliebt waren „Gute Laune“ von GroßstadtEngel und Klassiker wie „Fürstenfeld“ oder „Country Roads“. Laut Wiesn-Sängerin Veronika Baumgartner hat in diesem Jahr aber der entscheidende Mitsingfaktor gefehlt.