Bayerische Seenschifffahrt zieht positive Saisonbilanz trotz Niedrigwasser

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21.10.2026

Die Schifffahrtssaison auf dem Starnberger und Ammersee ist vorbei. Seit dem vergangenen Wochenende sind die Schiffe der Bayerischen Seenschifffahrt in der Winterpause. Trotz teils schwieriger Bedingungen fällt die Bilanz positiv aus. Matthias Leis von der Bayerischen Seenschifffahrt erklärt, wie sich die Saison auf den beiden Seen entwickelt hat:

„In Summe für den Starnberger See ist es in etwa gleichbleibend. Wir hatten die Niedrigwassergeschichte. Der Ammersee konnte seine Fahrgastzahlen aufgrund des schönen Wetters steigern.“

Vor allem die lange Trockenheit stellte die Betreiber in diesem Jahr vor Herausforderungen. Dabei zeigte sich, wie abhängig die Schifffahrt von den Wasserständen ist. Welche Folgen das für den Betrieb und das mögliche Fahrgastaufkommen hatte, beschreibt Matthias Leis:

„Was sich ausgewirkt hat aufgrund des Niedrigwassers, dass wir natürlich ein paar Stege nicht anlaufen können. Das ist ein Faktor, der da natürlich mitspielt. Aber wir konnten die Fahrgastzahlen stabil halten. Das zeigt, dass wir natürlich ein größeres Potential hätten abrufen können.“

Für die kommenden Jahre will sich die Bayerische Seenschifffahrt deshalb besser auf trockene Sommer vorbereiten. Dafür werden bereits verschiedene Konzepte ausgearbeitet.

Neben den Fahrgastzahlen und den Herausforderungen durch das Wetter spielt auch die technische Bilanz eine wichtige Rolle. Gerade während der Hauptsaison müssen die Schiffe täglich zahlreiche Fahrten absolvieren. Wie zufrieden die Verantwortlichen in diesem Bereich sind, erklärt Matthias Leis:

„Wir hatten keinerlei technischen Defekt, kein gar nichts. Wir konnten, wie auch in der Vergangenheit, Stabilität und Zuverlässigkeit bieten und der Fahrgast, der bei uns in Starnberg zum Beispiel mit dem Schiff fahren wollte, konnte das zu jedem Zeitpunkt pünktlich machen.“

Mit dem Ende der Saison beginnen jetzt die Vorbereitungen für das kommende Jahr. Die Schiffe werden in der Winterpause gewartet und bei Bedarf überarbeitet. Unter anderem steht bei der MS Bernried eine Erneuerung des Antriebs an. Außerdem werden Dichtungen und Lager überprüft. Bei der MS Starnberg sind ein neuer Anstrich und Arbeiten am Boden vorgesehen.

Im kommenden Frühjahr sollen die Ausflugsschiffe auf dem Starnberger und Ammersee wieder unterwegs sein. 

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Starnberg Herrsching a. Ammersee
Themen
Ammersee Starnberger See Verkehr Bayerische Seenschifffahrt
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