Betrugsfälle im Oberland
Zwei Fälle von Betrugsmaschen sind von der Polizei in Bad Tölz und Kochel gemeldet worden. Die letzten Tage, speziell am gestrigen Freitagkam es im Bereich Bad Tölz zu einer starken Häufung betrügerischer Telefonanrufe.
Am anderen Ende der Leitung meldet sich meist ein vermeintlicher Bankangestellter oder ein angeblicher Kripobeamter. Und in Kochel riefen vermeintliche Microsoft Mitarbeiter an.
Am Mittwoch wurde ein 79järiger Mann aus Benediktbeuern kontaktiert. Der Anrufer hatte seinem Opfer einen angeblichen Hackerangriff auf seinen Computer mitgeteilt und zugleich Abhilfe angeboten. Das Opfer gewährte über ein Programm den Fernzugriff auf den PC, so dass der Täter zusätzlich auch an das Onlinbanking gelangte, darauf wegen eines angeblichen Abgleiches die TAN erfragte und anschließend mehrere Transaktionen vornehmen konnte, bis das Opfer mißtrauisch wurde und das Konto durch die Bank sperren ließ. Ein mittlerer dreistelliger Betrag ließ sich aber nicht mehr zurückbuchen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei wiederholt darauf hin, per Anruf angebotene Hilfen zu ignorieren und niemals Fremdzugriffe auf den PC zu gestatten. Ebenso ist die TAN, ähnlich wie die PIN beim Girokonto für Dritte tabu, seriöse Anrufer werden niemals die Nennung dieser Nummern verlangen.