Mordprozess Starnberg: Aussage von Ermittlerin soll verhindert werden
Zwei Wochen nach dem Auftakt im Prozess um den Mord an einer Familie in Starnberg erhebt die Verteidigung eines Angeklagten Vorwürfe gegen die Polizei. Als Zeugin geladen ist heute eine Ermittlerin, bei der der Hauptangeklagte 21-Jährige nach Polizeiangaben ein Geständnis abgelegt und seinen 20-jährigen Freund und Mitbewohner als Komplizen belastet hat. Die Verteidigung des mutmaßlichen Mittäters will verhindern, dass die Ermittlerin aussagt und dass das bei ihr abgelegte Geständnis als Beweismittel zugelassen wird. In einem Schreiben an das Landgericht München II heißt es: Die «angeblich gewonnenen Informationen beruhen auf verbotenen Vernehmungsmethoden». Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass der heute 21 Jahre alte Hauptangeklagte in der Nacht im Januar 2020 die 3-köpfige Familie in Starnberg auslöschte.