Oberliga-Lizenzvergabe: Durchatmen im Oberland
Der Deutsche Eishockey Bund (DEB) hat die Ergebnisse seiner Lizenzierungsvergabe für die kommende Saison 2026/2027 veröffentlicht. Die Oberland-Oberligisten können dabei durchatmen: Sowohl dem SC Riessersee als auch den Tölzer Löwen sowie dem EC Peiting wurde die Lizenz für die Teilnahme an der neuen Spielzeit erteilt.
Das letztere, selbsternannte "gallische Dorf des Eishockeys" kommunizierte über die sozialen Netzwerke in diesem Zusammenhang, die Lizenz "ohne Auflagen" erhalten zu haben. Die Verantwortlichen in Tölz sowie in Garmisch-Partenkirchen hielten sich diesbezüglich vorerst noch bedeckt. Aus Insiderkreisen war zuletzt immer wieder zu vernehmen, dass einige der Oberliga-Mannschaften ihre Lizenz für die neue Saison nur unter Auflagen erhalten werden.
In einer der wohl attraktivsten und spielstärksten Oberligen der vergangenen Jahre werden 14 Teams an den Start gehen, darunter mit DEL2-Absteiger Kaufbeuren und Ösi-Klub HC Tigers (ehemals EC Bregenzerwald/ Dornbirn) zwei echte Liga-Neulinge. Regionalliga-Aufsteiger Heilbronner EC Falken gilt offiziell ebenfalls als Neuling, hat jedoch die Vereinsoptik des letztjährigen, insolvent gegangenen Oberligisten "Heilbronner Falken" übernommen.
Darüber hinaus gab der DEB die Auftaktpartie in die neue Oberliga-Süd-Spielzeit bekannt: Am 17. September kommt es zum Traditions-Kracher-Duell zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Tölzer Löwen.