STA: Gutgläubig oder kriminell? Mann kauft Grundstück mit "Afrika-Millionen"
Ist ein 74-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg Opfer von Betrügern geworden oder hat er in krimineller Absicht gehandelt? Diese Frage muss jetzt die Staatsanwaltschaft klären. Dabei geht es um einen Grundstückskauf am Starnberger See. Wie die Polizei mitteilt, hat der Mann dieses Grundstück bereits vor rund zwei Jahren im Wert von über 3 Millionen Euro gekauft. Es wurde sowohl ein Kaufvertrag abgeschlossen, als auch eine notarielle Vormerkung eingetragen. Fällige Zahlungen leistete der Käufer jedoch nicht, sondern legte angebliche Belege über eine Erbschaft aus Afrika vor. Darin wurden ihm 20 Millionen US Dollar zugesichert, inklusive einer millionenschweren Kreditkarte. Darüber verfügen könne der Mann aber noch nicht, so die Versender, da das Geld erst vom „FBI freigegeben werden müsse!“ Warum die Finanzierung des Grundstückskaufes durch keinen der Beteiligten verifiziert wurde, ist für die Starnberger Polizei nur schwer nachzuvollziehen. Erst als bis Januar 2021 keine Zahlung beim Verkäufer einging, erstattete dieser Anzeige.