STA - Prozess um Dreifachmord: Patronen sollen Geschenk gewesen sein
Neue Erkenntnisse im Prozess um den Dreifachmord von Starnberg. Nachdem zuletzt bekannt wurde, dass bei einem Freund des mutmaßlichen Mörders, Patronenhülsen aus der Tatwaffe gefunden wurden, hat der 19-jährige jetzt Stellung bezogen.
Demnach sei die Munition ein Geschenk des toten Sohns gewesen. Nämlich Monate vor der Tat. Warum er die Patronen geschenkt bekommen hat, weiß er nicht mehr. Zuvor war bereits eine Ermittlerin als Zeugin geladen, bei der der Hauptangeklagte nach Polizeiangaben ein Geständnis abgelegt und seinen 20-jährigen Freund und Mitbewohner als Komplizen belastet hat. Die Verteidigung des mutmaßlichen Mittäters will die Aussage der Ermittlerin verhindern. Laut ihnen beruhen die angeblich gewonnenen Informationen auf verbotenen Vernehmungsmethoden, wie Erniedrigung, Quälerei und Misshandlung. Die Polizei weist diese Vorwürfe zurück.