Statistik: Kindeswohlgefährdung hat während Pandemie zugenommen
Lesedauer < 1 Minute
09.07.2021
Die Zahl der Kindeswohlgefährdung ist im Oberland während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Die Jugendämter in der Region meldeten im Jahr 2020 mehr als 980 Verdachtsfälle. Ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zu 2019. Das meldet das Landesamt für Statistik. Bei zwei Drittel der Fälle wurde demnach eine Kindeswohlgefährdung oder Hilfebedarf durch die Behörden tatsächlich auch festgestellt. Das heißt Fälle, in denen das Wohl von Kindern und Jugendlichen in Gefahr war. Die meisten Gefährdungseinschätzungen wurden im vergangenen Jahr im Landkreis Bad-Tölz – Wolfratshausen gemeldet.
Weitere Artikel
Kommende Veranstaltungen