2021 deutlich mehr Insolvenzen im Oberland als noch 2020
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03.02.2022
Im vergangenen Jahr sind im Oberland deutlich mehr Insolvenzen angemeldet worden als noch 2020. Das geht aus den aktuellen Daten des Landesamtes für Statistik hervor. In den fünf Oberland-Landkreisen (WM-SOG, GAP, STA, TÖL-WOR und LL) ergibt das im Schnitt ein Plus von rund 64 Prozent. Den größten Anstieg verzeichnete der Landkreis Weilheim-Schongau mit rund 142 Prozent – den niedrigsten wiederum der Landkreis Starnberg mit 3 Prozent. Als möglichen Grund gibt das Landesamt aber nicht die Pandemie an, sondern ein Gesetz, welches das sogenannte „Restschuldbefreiungsverfahren“ verkürzt hat. Das ist zum Jahresbeginn 2021 in Kraft getreten und hat demnach eine Welle an Insolvenzanmeldungen verursacht.
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