Alpindirektor Maier: Kandahar-Absage muss keine direkten Auswirkungen auf WM-Bewerbung haben

Lesedauer < 1 Minute
14.04.2022

Die geplante Streichung der traditionsreichen Männer-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen aus dem Weltcupkalender sorgt weiter für Unmut. Besorgt ist man beim SC Garmisch auch darüber, wie sich eine mögliche Kandahar-Absage auf die Bewerbung für die Ski-Weltmeisterschaft im Jahre 2027 auswirken könnte. DSV-Alpindirektor Wolfang Maier sieht darin aber keine große Gefahr, sagt er im RO-Interview. "Es muss keine direkten Auswirkungen auf die WM-Bewerbung haben, denn die Bewerbung ist nochmal ein eigenes Kapitel. Aber es zeigt dann unter dem Strich keine hohe Wertschätzung. Weil wenn man das nicht korrigiert, muss man so ehrlich sein und sagen, der neue FIS-Präsident schenkt Garmisch-Partenkirchen nicht sonderlich viel Respekt".
Über die WM-Bewerbung entscheidet der internationale Skiverband am 25. Mai. Über den Rennkalender für die neue Saison Anfang Mai.

Orte
Garmisch-Partenkirchen
Themen
Kandahar GarmischPartenkirchen Ski Alpin Ski WM Weltcup
Teilen
Weitere Artikel
Kommende Veranstaltungen