75 Prozent der Karten für die Passionsspiele sind verkauft
„Wir haben nie den Mut verloren, an die Passion zu glauben“ – das sagte Oberammergaus Bürgermeister Andreas Rödl gestern bei der Pressekonferenz zu den Passionsspielen. Auf dem Weg zur Premiere gab es demnach einige Hürden.
Laut Spielleiter Christian Stückl gab es auf fast jeder Probe einen Corona-Positiven. Rund 100 Vorstellungen wird es bis Anfang Oktober geben – und der Ticketverkauf dafür läuft auf Hochtouren. Rund 75 Prozent der Karten sind bereits verkauft. Ab 65 Prozent ist die Gemeinde in den schwarzen Zahlen. Und auch der G7-Gipfel soll Auswirkungen auf die Passion haben. Die Polizei wolle, dass das Theater umzäunt werde. Man werde dem folgen, auch wenn es - so Stückl «mir persönlich nicht gefällt». «Wir kommen uns alle ein bissel vor wie im Tierpark. Lange Haare und Zäune außenrum.»