Oberland: Gewerkschaft NGG will Ukrainern in Hotel- und Gastgewerbe Jobperspektive geben
Viele Hotels und Gaststätten im Oberland sind aktuell dringend auf neues Personal angewiesen – und könnten dabei auch Geflüchteten aus der Ukraine eine Job-Perspektive bieten. Vorausgesetzt, die Bezahlung stimmt. Denn wer vor dem Krieg flieht und hier Schutz sucht, darf nicht ausgenutzt werden, heißt es von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Laut den aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur zählte das Gastgewerbe im Landkreis Weilheim-Schongau im April 65 offene Stellen, im Landkreis Garmisch-Partenkirchen über 360 Stellen – jeweils fast doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Im Landkreis Starnberg sind es mit 93 offenen Stellen sogar viermal so viele wie 2021. Wichtig sei es nun, dass die ukrainischen Bildungsabschlüsse unkompliziert anerkannt werden. Und es muss einen vereinfachten Zugang zu Sprachkursen geben, so die NGG. Der Einstiegsverdienst in die Branche liegt aktuell bei 12 Euro pro Stunden.