Gas-Embargo würde viele Jobs im Oberland gefährden

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30.05.2022

Die bayerische Wirtschaft lehnt ein Embargo von russischem Gas entscheidend ab. Laut einer Studie des Instituts für Wirtschaftsförderung Halle, würde das allein in Oberbayern 176.000 Arbeitsplätze bedrohen. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wären 2.200 Erwerbstätige direkt davon betroffen, im Landkreis Weilheim-Schongau 5100, im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 3400, im Landkreis Starnberg sogar über 5.500. Das hat die Informationsgruppe der bayerischen Wirtschaft heute bekannt gegeben. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde über die derzeitige Energiekrise in der Region informiert. „Wir tragen die Sanktionen gegen den russischen Aggressor mit. Bei einem Gas-Embargo schaden wir uns aber mehr als Russland.“ So Norbert Peine, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksgruppe München-Oberbayern.

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