Zugunglück bei GAP: Polizei schaltet Medien-Upload Portal

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12.06.2022

Auch über eine Woche nach dem schweren Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen dauern die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache weiter. Die eingerichtete Soko Zug sucht jetzt nochmal Fahrgäste aus dem Unglückszug, die bisher noch keinen Kontakt zur Polizei aufgenommen haben. Sie werden gebeten sich von heute bis Mittwoch unter einem speziell eingerichteten Hinweistelefon zu melden.

Auch sind in den Waggons noch viele persönliche Dinge, wie Reisegepäck oder Dokumente zurückgeblieben. Diese Gegenstände wurden durch die Kripo sichergestellt, konnten aber noch nicht allen Personen zurückgegeben werden. Wer etwas vermisst, soll sich ebenfalls beim Hinweistelefon melden.

Die Sonderkommission schließt außerdem nicht aus, dass Fahrgäste am Unfalltag – vor oder nach entgleisen des Zuges – Fotos oder Videos mit dem Smartphone aufgenommen haben. Weil solche Aufnahmen weitere Hinweise zur Klärung des Falls liefern können, hat die Polizei jetzt ein Medien-Upload-Portal geschaltet. Hier sollen entsprechende Aufnahmen hochgeladen und den Ermittlern der Soko zur Verfügung gestellt werden. Das Portal ist ab sofort für zwei Wochen online.

Gleichzeitig hat die Polizei heute eine neue Zahl von Verletzten mitgeteilt. Nach aktuellem Stand seien 16 Menschen schwer und 52 leicht verletzt worden. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Sonntag mit. Der Zustand einer schwerst verletzten 34-jährigen Frau sei nach wie vor kritisch.

Hier geht´s zum Medien-Upload-Portal

Sie werden gebeten, sich in der Zeit von Montag, 13. Juni, bis Mittwoch, 15. Juni 2022, jeweils zwischen 09.00 und 15.00 Uhr beim speziell eingerichteten Hinweistelefon mit der Rufnummer 0800-5565101 zu melden.

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Polizei GarmischPartenkirchen Zug Unfall
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