Bär im Oberland in G7-Lagebewertung mit aufgenommen
Rund 18.000 Polizeibeamte sollen beim G7-Gipfel in rund zwei Wochen um das streng abgeschirmte Schloss Elmau für Sicherheit sorgen. Doch aktuell schleicht ja auch ein Bär in den Wäldern umher, wo er auf die Beamten treffen könnte. Das strenge Sicherheitskonzept umfasse zwar keine Bedrohung durch den Bären – in die Vorbereitungen fließe aber eine ständige Lagebewertung ein, in die auch die Bärensichtung aufgenommen werde. Das hat der G7-Planungsstab der Polizei mitgeteilt. Dass der Bär versehentlich von der rund 16 Kilometer langen Sperre eingezäunt werde, schloss die Polizei aus. Ende April wurde ein Braunbär im südlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen von einer Wildtierkamera fotografiert. Und bei Scharnitz in Tirol hatte ein Bär Ende Mai 15 Schafe gerissen.