Nach Zugunglück bei GAP: DB überprüft 200.000 Betonschwellen
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13.07.2022
Fünf Wochen noch dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen laufen noch immer die Ermittlungen. Zuletzt rückten auch die Gleisschwellen in den Blick der Ermittler. Das nimmt die Bahn zum Anlass hier nochmal genauer hinzusehen. Rund 200.000 baugleiche Betonschwellen will die Deutsche Bahn jetzt untersuchen und bei Beschädigungen austauschen. Deswegen kann es in ganz Deutschland zu Streckensperrungen oder auch sogenannten Langsamfahrstellen kommen. Die betroffenen Schwellen machen rund 0,25 Prozent aller Betonschwellen im Bahnnetz aus und sind erst 15 Jahre alt. Das umfangreiche Inspektionsprogramm erfolgt vorsorglich - auch wenn die Untersuchungen bei Garmisch-Partenkirchen noch nicht abgeschlossen sind.
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