Vermeintlicher Brand in Grainau
Ein vermeintlicher Brand in Grainau hat gestern einen Großeinsatz an Einsatzkräften ausgelöst. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 10-jähriger Teilnehmer einer Ferienzeit am Eibsee einen Phosphorbecher aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Diesen brachte er dann mit in seine Unterkunft in Grainau. Als der Phosphorbecher, plötzlich zu rauchen begann, wollte ihn der Finder nach draußen tragen. Dabei erlitt der Junge Brandverletzungen an den Händen. Da die Ursache und die Hintergründe zunächst unklar waren, wurde ein Großaufgebot von etwa 200 Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nach Grainau alarmiert. Der 10-jährige wurde wegen zur medizinischen Behandlung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Ein 9-jähriges Mädchen erlitt durch die Aufregung einen leichten Schock und verbrachte die Nacht ebenfalls im Krankenhaus.