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Pilze in Bayern teilweise radioaktiv belastet - auch im Oberland

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23.08.2022

Pilze in Bayern sind auch Jahrzehnte nach der Tschernobyl-Katastrophe zum Teil noch mit radioaktivem Cäsium belastet. Darauf hat das Bundesamt für Strahlenschutz heute in Salzgitter nach der Veröffentlichung des neuen Pilzberichtes hingewiesen – das betrifft auch das Oberland. Demnach sind Pilze in Mittenwald an der Grenze zu Österreich betroffen. Zwar sei die Strahlenbelastung vergleichsweise gering, wenn wildwachsende Speisepilze in üblichen Mengen konsumiert werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät trotzdem, in Bayern selbst gesammelte Pilze nur in Maßen zu verzehren, „um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden“. Besonders belastet sind demnach unter anderem Semmelstoppelpilze, Maronenröhrlinge und Trompetenpfifferlinge.

 

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