Mögliches Betretungsverbot der Roseninsel im Starnberger See
Das Landratsamt Starnberg prüft derzeit ein Betretungsverbot für die Roseninsel bei Feldafing. Grund ist der Versuch das dortige Weltkulturerbe, die rund 2.500 Jahre alten keltischen Hölzer an der Nordostspitze der Insel, zu schützen. Denn der derzeit extrem niedrige Pegel des Starnberger Sees lässt die Hölzer aus dem Wasser ragen. Luft und UV-Strahlung setzen diesen nun zu. Dazu bewegen sich aufgrund des Niedrigwassers immer mehr Menschen in dem Schutzbereich. So das Landratsamt gegenüber Radio Oberland. Neben den Holzpfählen befinden sich in dem Bereich auch zahlreiche Kulturfunde wie Körbe oder Geschirr, welche durch die Besucher sehr leicht beschädigt werden können. Aufgrund des verfassungsrechtlich garantierten freien Zugangs zur Natur müsse jetzt untersucht werden, inwieweit ein Betretungsverbot gerichtlich durchgesetzt werden kann.