Nach Zugunglück GAP: 137.000 Schwellen müssen bundesweit ausgetauscht werden
Lesedauer < 1 Minute
06.09.2022
Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten hat die Deutsche Bahn ein umfangreiches Inspektionsprogramm von Betonschwellen im Schienennetz geplant. Seit Juni haben Expertinnen und Experten der DB wegen des Verdachts auf einen Herstellerfehler bundesweit Schwellen eines bestimmten Bautyps geprüft. Jetzt steht fest: Rund 137.000 und somit fast zwei Drittel der untersuchten Schwellen müssen ausgetauscht werden. Vereinzelt müssen dazu Strecken gesperrt werden, außerdem gibt es viele Langsamfahrstellen. Bis Ende des Jahres sollen so gut wie alle Strecken wieder regulär befahrbar sein, so die Bahn.
Weitere Artikel
Kommende Veranstaltungen