Viele Aquaplaning-Unfälle auf der A95
Gestern Abend kam es auf der A95 zu mehreren Verkehrsunfällen aufgrund von Aquaplaning. Gegen 18 Uhr kam ein 35-jähriger Münchner auf Höhe der Anschlussstelle Sindelsdorf aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und fuhr in die rechte Schutzplanke. Der Autofahrer blieb unverletzt. Nur rund fünf Minuten später kam ein 28-Jähriger an der Anschlussstelle Großweil aufgrund des Wetters und der nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern und kollidierte ebenfalls mit der Schutzplanke. Dabei erlitt der junge Mann eine Schulterverletzung und eine Kopfplatzwunde. Die Autobahn war für eine Stunde gesperrt.
Gegen 20:15 Uhr geriet dann ein 35-jähriger Geretsrieder an der Anschlusstelle Icking aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn in Richtung München ins Schleudern. Ein hinter ihm fahrender 28-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Beide Fahrzeugführer waren alleine im Fahrzeug und mussten schwerverletzt mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Die Autobahn war für rund fünf Stunden für Reinigungsarbeiten teilweise gesperrt und nur über den Standstreifen befahrbar.
Um kurz vor Mitternacht kam dann ein 26-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf der A 95 in Fahrtrichtung Süden mit seinem Motorrad zu Sturz. Er wollte seine Fahrt fortsetzen nachdem er einem Pannenfahrzeug geholfen hatte, allerdings rutschte ihm dann beim Überfahren der Fahrbahnmarkierung das Hinterrad des Motorrades weg, wodurch der junge Mann zu Sturz kam. Dabei verletzte sich der Motorradfahrer am Arm.