Ski-Abfahrtstraining in Lake Louise: Jocher wird 32. - Dreßen landet auf Platz 42
Die neue Ski-Weltcup-Saison steht in den Startlöchern – gestern Abend stand das erste Abfahrtstraining im kanadischen Lake Louise an. Doch keiner unserer Oberland-Athleten fuhr so richtig um die vorderen Plätze mit. Am besten schnitt noch Simon Jocher vom SC Garmisch ab. Er landete auf Rang 32. Der Mittenwalder Thomas Dreßen landete nur auf Platz 42. Und für Luis Vogt vom SC Garmisch reichte es für einen 54.Platz.
Lake Louise (dpa) - Deutschlands bester Abfahrer Thomas Dreßen will sich schnellstmöglich wieder in der alpinen Weltspitze etablieren. «Ich will dahin, wo ich vorher war. Hoffentlich noch bisschen besser werden», sagte der 29-Jährige vor seinem ersten Weltcup-Rennen seit März 2020. Im kanadischen Lake Louise feiert Dreßen am Freitag sein Comeback.
Der Athlet aus Garmisch-Partenkirchen will das Skirennen in den kanadischen Rocky Mountains, wo er 2019 einen seiner fünf Weltcup-Titel gewinnen konnte, allerdings ganz behutsam angehen. «Da wird es jetzt keine Hauruckaktionen geben. Ich werde sicherlich nicht gleich alles riskieren», berichtete der Deutsche.
Die WM in Cortina d'Ampezzo war Dreßens einziges Rennen in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Zuerst bremste den Athleten vom SC Mittenwald eine Hüft-Operation aus. Dann sorgte ein Eingriff am vorgeschädigten rechten Knie dafür, dass der Deutsche die gesamte vergangene Saison inklusive Olympia verpasste.
Mittlerweile hat der Speed-Spezialist wieder «vollstes Vertrauen» in seinen Körper. «Für mich ist die größte Beruhigung, dass jetzt alles passt», sagte der Oberbayer. Ziel sei es, bis zur WM in Frankreich Mitte Februar in Top-Form zu sein.