TÖL-WOR: Corona-Tests für mehr als 335.000 Euro unrechtmäßig abgerechnet
Ein 31-Jähriger und eine 34-jährige Frau sollen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen versucht haben, mit Corona-Tests mehr als 335 000 Euro unrechtmäßig abzurechnen. Die Generalstaatsanwaltschaft erhob Anklage beim Amtsgericht München unter anderem wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs. Außerdem sollen die beiden negative Testzertifikate ausgestellt haben, ohne dass ein Schnelltest gemacht wurde. Die Angeklagten sollen dieses Jahr von Ende Januar bis zu ihrer Festnahme Mitte April die Corona-Teststation im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen betrieben haben mit der sie mehr Tests abrechneten, als sie tatsächlich durchführten. Dadurch sollen sie bis Ende Februar gut 150 000 Euro zu Unrecht erhalten haben. Der übrige Betrag wurde nicht mehr ausgezahlt, weil bereits ermittelt wurde.