Starnberg: Streit zwischen Deutscher Bahn und Stadt um "Seeanbindung" wohl beigelegt worden

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30.12.2022

Vor inzwischen zwei Jahren hat die Deutsche Bahn eine Klage gegen die Stadt Starnberg eingereicht – und zwar über 170 Millionen Euro. Jetzt ist der Streit wohl beigelegt worden. Wie die Stadt mitteilt, haben sie sich mit der Bahn außergerichtlich geeinigt. Streitpunkt war die sogenannte „Seeanbindung“. Ein im Jahr 1987 geschlossener Vertrag zwischen Stadt und Bahn sah im Wesentlichen vor, den Bereich um den Bahnhof See umzugestalten und mehrere nicht benötigte Bahngrundstücke an die Bahn zu übereignen. Weil die Stadt aus Sicht der Deutschen Bahn nicht ihren Verpflichtungen nachgekommen ist, kam es zur millionenschweren Klage. Bürgermeister Patrick Janik bezeichnet die jetzt gefundene Einigung als „halbe Miete“ – die genauen Vertragsinhalte sollen Anfang kommenden Jahres vorgestellt werden.

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