Zug bei Peiting entgleist
Ursprüngliche Meldung 8:30 Uhr
Auf der Strecke der BRB zwischen Schongau und Weilheim ist am Morgen im Bereich des Bahnhofs Peiting Ost ein Zug entgleist. Die Integrierten Leitstelle spricht derzeit von drei Verletzten. Rund 100 Einsatzkräfte sind vor Ort. Der Zug ist laut der ILS nicht umgefallen, die Strecke ist aktuell aber noch gesperrt. Bahnermittler sind schon auf dem Weg zum Zug, die Ursache für das Entgleisen ist derzeit noch unklar.
+++ Update 10:50 Uhr +++
Die Ursache für die Entgleisung des Zuges ist weiterhin unklar, die Polizei ermittelt. Der Einsatz der Feuerwehr ist jetzt beendet, die Arbeiten der Rettungskräfte sind abgeschlossen, so die Integrierte Leitstelle. Die Bergung des Zuges erfolgt durch die BRB. Die Strecke bleibt vorerst komplett gesperrt, da das Gleisbett in Mitleidenschaft gezogen wurde. Drei Personen wurden leicht verletzt. Der Zug war mit gut 50 Fahrgästen besetzt, darunter vielen Schülern.
+++ Update 13:05 Uhr +++
Wie die Beamten jetzt mitteilen, war die Bahn gerade über die Bahnhofsweiche gefahren, als drei sogenannte Drehgestelle des Zugs entgleisten. An Bord waren rund 50 Schüler – drei davon erlitten einen leichten Schock – sonst wurde aber niemand verletzt. Wie lange die Strecke noch gesperrt ist, lässt sich aktuell nicht sagen. Zum einen muss der Zug noch geborgen und zum anderen muss aber auch die Strecke repariert werden. Der Schaden liegt aktuellen Schätzungen zufolge bei mehreren hunderttausend Euro. Die Strecke zwischen Schongau und Peißenberg ist vorerst auf unbestimmte Zeit gesperrt. Züge enden und wenden in Peißenberg.
Über die aktuelle Verkehrslage hier informiert bleiben: Radio Oberland Verkehrsservice
+++ Update 16:30 Uhr +++
Nach der Zugentgleisung heute Morgen in Peiting hat sich jetzt auch Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter dazu geäußert. «Es ist Glück im Unglück, dass bei der Entgleisung des Zuges niemand schwerer verletzt wurde», sagte Bernreiter. «Die genaue Ursache muss nun so schnell wie möglich gefunden werden, damit ähnliche Fälle künftig verhindert werden können.», heißt es weiter.