Aktionsbündnis „Pro Krankenhaus Schongau“ fordert weitere Schritte
Das Aktionsbündnis „Pro Krankenhaus Schongau“ fordert nach dem Bürgerentscheid am 4. Dezember konkrete Pläne, wie es weitergehen soll. Der Entscheid beinhaltet, dass die beiden Krankenhäuser Schongau und Weilheim als Grund- und Regelversorger im Landkreis erhalten bleiben und dass die Geburtenstation in Schongau bleibt. Die Gruppe will deshalb nun folgende Varianten prüfen: 1.: Schongau wird zum Krankenhaus Level II ausgebaut. Das heißt: neben der Grundversorgung mit innerer und chirurgischer Abteilung, ziehen die meisten Fachabteilungen von Weilheim nach Schongau. Bestehende Abteilungen wie die Intensivmedizin und Notfallmedizin werden ausgebaut. 2.: Gleichzeitig wird Weilheim zum Krankenhaus Level In. Auch dort gibt es eine Basisbehandlung Innere Medizin und Chirurgie, Intensivbetten und eine Notaufnahme. Oder 3.: beide Krankenhäuser werden als Level In-Krankenhäuser betrieben und die Patienten werden für darüber hinausführende Behandlungen in größere Häuser außerhalb des Landkreises verlegt. Das Aktionsbündnis wird diese Varianten dem Aufsichtsrat und Kreisräten vorstellen und sich im Sinne der Bürger dafür einsetzen, heißt es.